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Kerth, K. | Asum, H. | Stich, V. (5. Aufl. 2011)

von Jun 1, 2013Buchtipps

Die besten Strategietools in der Praxis. Welche Werkzeuge brauche ich wann? Wie wende ich sie an? Wo liegen die Grenzen? Carl Hanser Verlag.

Klaus Kerth, Heiko Asum und Volker Stich geben in ihrem Buch „Die besten Strategietools in der Praxis“ eine Zusammenfassung zu den etablierten Strategieinstrumenten in Unternehmen. Von der ABC- bis zur XYZ-Analyse werden 36 Strategietools erläutert. Dazu werden sie jeweils mit Zielen und Anwendungen, einer Beschreibung, den Voraussetzungen für die Anwendung, Vorgehensweise sowie mit ihren Vor- und Nachteilen erläutert. Die Darstellungen sind zur leichteren Orientierung gleich strukturiert. So beschäftigt sich das Buch als Nachschlagewerk mit den Fragen: Welche Werkzeuge brauche ich wann? Wie wende ich sie an? Wo liegen die Grenzen?

Die Ausgabe erscheint in der kürzesten Zeit in der 5. Auflage. Damit hat es sich als das Standardwerk unter den Strategietools etabliert. Es bietet eine kompakte Übersicht der wichtigsten Strategie-Tools und stellt einen konkreten Leitfaden zur Auswahl, Gestaltung und Umsetzung zur Verfügung. Ob es sich um die Analyse der Kernkompetenz, Marktfeldstrategien oder die Balanced Scorecard (BSC) etc. handelt, alle Werkzeuge werden konsequent an der Praxis orientiert und mit der Unternehmensstrategie verbunden. Die Autoren bleiben konkret: Jedem Instrument sind Leitfragen vorangestellt. Die Vor- und Nachteile, Grenzen, Merksätze, Tipps und Anwendungen runden das Ganze ab und betonen die praktische Relevanz. Ein ausführliches Praxisbeispiel veranschaulicht am Ende jedes Kapitels den theoretischen Teil. Als Zugabe zu der aktuellen Ausgabe erhält der Leser eine CD mit einer “Bibliothek”. Diese umfasst über 100 Vorlagen, die man für die eigene Präsentation nutzen kann. Dies kann einen echten Zeitvorteil bei der Vorbereitung im Strategie-Alltag liefern.

Der Aufbau des Buches orientiert sich am Strategieprozess. Die Tools sind diesem zugeordnet und werden in diesem Gedankenfluss vorgestellt. So sind die Kapitel in sachlogischer Reihenfolge positioniert, aber bauen nicht aufeinanderauf:

  • Analyse der internen Unternehmens-Ressourcen.
  • Analyse der externen Marktkräfte.
  • Aggregation zu einem Portfolio.
  • Strategische Positionierung.
  • Strategische Planung.
  • Geschäftspolitische Bedeutung der Strategietools.
  • Case Study und Umsetzungsmethoden.

Das vorletzte Kapitel beschäftigt sich mit der geschäftspolitische Bedeutung der Strategietools und verknüpft Erwartung und Nutzen. Das Buch liefert insgesamt solide Werkzeuge, Auswahl- und Anwendungshilfen und eignet sich für den methodischen Werkzeugkoffer aller, die im engen oder weiten Sinne mit Strategie zu tun haben. Der Stil ist nüchtern und sachlich orientiert. Wir empfehlen es als Nachschlagewerk, weniger als Gesamtlektüre am Stück.

Klaus Kerth, Heiko Asum, Volker Stich: Die besten Strategietools in der Praxis: Welche Werkzeuge brauche ich wann? Wie wende ich sie an? Wo liegen die Grenzen? Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG. 5. Auflage 2011.

 


 

Buchtipp – für noch mehr Inspiration

Sich immer wieder fort- und weiter zu bilden ist v. a. für Kopfarbeiter wichtig. Zum einen wird in der vernetzten Welt Wissen in z.T. höchster Qualität offen im Web geteilt. So kann es in kürzester Zeit in diversen Kontexten neu verknüpft werden. Dazu leisten auch wir bewusst einen Beitrag. Zum anderen wird die Kommunikation von Mensch zu Mensch zentraler Anker. Das gibt dem Menschen Würde und lässt Wissen in die Umsetzung bringen.

Führungskräfte sind für die Entwicklung von Teams verantwortlich. Gerade sie leben daher von Nähe und Distanz, Reflexion und von immer neuen Anregungen. Wie z.B. davon, von Zeit zu Zeit ein Buch in die Hand zu nehmen. Für einen oft kleinen Preis erhalten Leser die über oft lange Jahre entfalteten Gedanken von Autoren zu einem Thema. Das ist ein Geschenk! Also lassen Sie sich von unserem Buchtipp inspirieren und persönlich bereichern. Z.T. genügt dafür schon eine Randnotiz. Z.T. ist aber gerade die vertiefte Einordnung der Texte, ihrer Autoren und deren Denkmodelle erhellend. Irrlehren verstricken sich in Widerspruch zu sich selbst. Und so trainieren Bücher im Zweifel den wachen Geist. Je freier der Kopf beim Lesen ist, umso leichter fällt es dabei, sich auf neues Denken einzulassen. Und umso leichter können daraus weitere Gedanken gedeihen. Davon hängt Verstehen ab. Vorgefasste Meinungen, ererbte und erworbene Ideen sind nicht einfach abzulegen. Dazu bedarf es der Offenheit dem Buch und dem Autor gegenüber. Wenn sich der Leser bewusst einlässt, wird sich sein Blickfeld weiten. Dazu braucht es auch Ruhe und Muse beim Lesen. Die einzelnen empfohlenen Bücher haben wir zum Reinlesen direkt mit den Buchansichten verknüpft. Viele Bücher sind heute übrigens auch als Hörbücher verfügbar… Viel Spaß und Freude mit unserem Buchtipp.

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