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OP Review: Berufsübergreifende Analyse, Kath. Marien Krankenhaus Hamburg

von Apr 16, 2019Aus der Praxis

Referenz Ansprechpartner: Christoph Schmitz, Geschäftsführer Katholisches Marien Krankenhaus Hamburg, 2019

Ziel

Der OP zählt zu den leistungsdichtesten Bereiche im Krankenhaus, wo es am meisten auf perfektes Timing ankommt, damit die Vielzahl an in der Versorgung direkt oder mittelbar beteiligten Personen effektiv Hand- in-Hand arbeiten. Die Geschäftsführung des Katholischen Marienkrankenhauses in Hamburg hatte uns zu einer OP-Analyse beauftragt. Es sollte ein OP-Review durchgeführt und daraus Handlungsfeldern und Maßnahmen abgeleitet werden. Übergeordnetes Ziel war es, die Leistungs- und Kommunikationsprozesse im OP Schritt für Schritt zu verbessern und die interprofessionelle Zusammenarbeit zu fördern.

Umsetzung im Marien Krankenhaus Hamburg

Nach einer ersten Begehung des OP Bereichs setzten wir gemeinsam mit den Verantwortlichen des perioperativen Teams die Planung für den OP Review auf, der im Kern aus einer Prozessbeobachtung von zwei Tagen basieren sollte. Zum einen sollten die Kernprozesses im OP begutachtet werden. Zum anderen sollte eine Vielzahl von Beteiligten in Interviews Gehör bekommen. Dazu umfasste die Begehung Gruppen- und Einzelinterviews mit Leitungskräften und Mitarbeitern des perioperativen Teams. Hinzu kamen Gespräche mit den wichtigsten Nutzern (Hauptoperateure). Auch Mitarbeiter der Stationen und Ambulanzen wurden in die Interviewplanung eingebunden, um die Themen in den vor- und nachgelagerten Prozessen zusammenzutragen. Im Vorfeld der Begehung forderten wir bereits Daten an, die neben Kennzahlen auch Daten aus Mitarbeiterbefragungen, Personalbedarfsplanungen und weiteren Quellen enthielt.

Im Rahmen der Begehung wurden neben Schwächen und Verbesserungen auch die Stärken und Möglichkeiten erhoben. Zudem wurden vielfältigste Varianten und Optionen für die strategische Weiterentwicklung diskutiert.

Im Nachgang zu der Begehung wurden die erhobenen Informationen und gesammelten Erkenntnisse mit den Ergebnissen der Datenanalyse zusammengeführt und in einer Ergebnispräsentation aufbereitet. Die Ergebnisse wurden zunächst der Steuerungsgruppe präsentiert. Basierend auf der Analyse wurden gemeinsam mit den Verantwortlichen die konkreten Handlungsfelder festgelegt und je Handlungsfeld Maßnahmen abgeleitet. Diese wurden sogleich auch in eine Zeitplanung überführt. So war es Ziel, aus einer zügigen Analyse, genauso zügig in die Umsetzung mit dem OP-Team zu kommen.

Ergebnis

Neben der fachlichen Analyse und der Ableitung klarer Handlungsempfehlungen und Maßnahmen für eine Verbesserung der Prozesse und Zusammenarbeit im Marien Krankenhaus Hamburg war die enge Einbindung der Betroffenen über alle Hierarchieebenen hinweg ein entscheidender Erfolgsfaktor für die Identifikation mit den Ergebnissen und für die Umsetzung der Maßnahmen.

Die vielfältigen geführten Interviews haben dazu beigetragen, dass ein großes Interesse an den Ergebnissen entstanden ist. Die Motivation am Projekt und den initiierten Maßnahmen mitzuarbeiten wurde auch dadurch gestärkt – obwohl die Skepsis zu Beginn in verschiedenen Bereichen hoch war.

Natürlich ist gerade in Bereichen wie dem OP die Fach-Diskussion aller Beteiligten an einem Tisch wichtig. Doch die beste inhaltliche Analyse und fachliche Absicherung kann nur dann zu guten Umsetzungserfolgen führen, wenn die beteiligten Personen bereit sind, die Ergebnisse mitzutragen. Im OP, wo es angesichts der eingebundenen Berufsgruppen, Disziplinen und Bereiche viele Partikularinteressen gibt, ist dies entscheidend für den Erfolg des Projektes.

Referenz

Projekt: Der OP Review: Berufsübergreifende Analyse, Katholisches Marien Krankenhaus Hamburg
Ansprechpartner: Christoph Schmitz, Geschäftsführer Katholisches Marien Krankenhaus
Zeitraum: 2019


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Alle 3 Monate berichten wir von einem aktuell laufenden oder gerade abgeschlossenen Projekt. Unter unseren Referenzen seit dem Jahr 1999 finden sich mehrere 100 Kliniken. Darauf sind wir sehr stolz. Stolz, weil uns so viele Kliniken Jahr für Jahr ihr Vertrauen bei ihren offenen Fragen rund um den Wandel schenken. Quantität spricht erst einmal für Erfahrung. Sie sagt aber alleine nichts über die Qualität in der Begleitung. Die Branche ist im Umbruch. Das ist unser Element. Dabei bemühen wir uns stetig, aktuelle Beispiele aus unserer Praxis offen zu teilen. Die positiven Beispiele sind es, die einem schnellen Wandels den Boden bereiten. Das offene Mindset ist es, das Menschen verbindet und sie über sich selbst hinaus wachsen lassen kann. Die Haltung des Gebens ist ein Teil der Veränderung selbst, die ankommt. Die Begeisterung unserer Kunden ist unsere Motivation. Darum machen wir genau unseren Job.

Hierarchien, die sich der kritischen Reflexion, dem Feedback und der Entwicklung versperren, geht auf dem Weg der Nachwuchs aus. Andere, die sich zu wenig mit Kommunikation und Führung auseinander setzen, gehen in Konflikten unter. Die neue Generation hat eigene Ideen und bringt diese ein. Sie will Verantwortung, sucht nach Sinn, will gestalten und einen Beitrag leisten. Führungen, die an sich selbst, mit anderen und mit ihren Teams arbeiten, sind die Schlüssel zum Übergang in die neue Zeit. Hierbei mit Rat und Tat zur Seite zu stehen, Menschen zu neuem Denken und Handeln zu ermutigen, hat mit “klassischer” Beratung wenig gemein. Uns ist wichtig, dass neues Selbstbewusstsein und frisches Leben in Ihrer Organisation entstehen. Entwicklung ist nie zu Ende. Mit Kliniken an den Themen zu arbeiten, die Sie im Innersten berühren, und mit Ihnen durch diese Phase zu gehen, erfüllt uns mit Freude.

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