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Klausurtage Stationsleitung, Immanuel Klinikum Bernau Herzzentrum Brandenburg

von Jul 1, 2013Aus der Praxis

Referenz Ansprechpartnerin: Dipl.-KS Birgit Pilz, Pflegedienstleitung Pflege- und Funktionsdienst, Herzzentrum Immanuel, 2013

Ziel

Die mittlere Führungsebene soll gestärkt werden. Sie ist nicht zuletzt der Schlüssel dazu, Demotivation, Frustration und Burnout in den Teams zu vermeiden und die Teams in eine gesunde Zukunft zu begleiten. Dazu wird die zweite Ebene stetig in Strategieklausuren eingebunden. Die PDL des Verbundes mit drei Standorten will ihre Pflegekräfte dazu befähigen, selbstständig Ansätze zur Verbesserung zu erkennen, vorhandene Potenziale zu nutzen und den Prozess hin zu mehr Berufsgruppen übergreifenden Teamarbeit voran zu treiben. Dabei steht die Stationsleitung in ihrer Managementfunktion im Fokus. Die Station als „Dreh- und Angelpunkt“ der direkten Patientenversorgung und die Vielzahl ihrer Schnittstellen begründet ihre zentrale Funktion in den Prozessen.

Ziel der Strategieklausur war es, die kritischen Erfolgsfaktoren für eine gute Neuorganisation der Abläufe auf Station zu erarbeiten und ein Bewusstsein für die Kernprozesse zu schaffen. Auch galt es, im Austausch die Nähe der Führung zur Basis zu fördern. So waren Coaching- und Konfliktgesprächen ebenso auf der Agenda gesetzt.

Umsetzung

An den 2 Tagen der Klausur nahmen 28 Führungskräfte aus den drei Standorten teil. Die Moderation wurde entlang kurzer vorbereiteter Impulse zu den bearbeiteten Themenfeldern gegliedert und ließ Raum für die Teamentwicklung auf Leitungsebene. Dabei wurde durch Rückkopplungen stetig gesichert, dass die Themen am Bedarf der Leitungskräfte vor Ort ausgerichtet sind und in die Umsetzung gehen.

Die Strategietage wurden als „Tage der Entscheidung” gelebt. Es bestanden der Rahmen und das Vertrauen, kollegiale Anliegen auch an die PDL zu adressieren. Die obere Leitung lebte vor, diskutierte Inhalte zur Entscheidung zu führen und die gemeinsam getroffenen Entscheidungen noch in der Tagung zu verabschieden. So wurden die beiden Tage extrem effektiv für die Führungsarbeit genutzt.

Ergebnis

Es wurde als wichtige Qualität von den Teilnehmern erlebt, gemeinsam die Arbeit der Führung, offen und in Ruhe, zu reflektieren. Es entstand eine Ahnung von der eigenen Schlüsselposition: Die Stationsleitung führt 20-30 Mitarbeiter aller Berufsgruppen im Tagesbetrieb – mit und ohne direkte disziplinarische Macht – und erzielt damit einen Umsatzanteil auf einer 40-Betten-Normalstation von ca. 2-3 Mio. €. Die Leitungen wurden ermutigt, bislang unzureichend organisierte Dinge in Rückkopplung mit der PDL konsequent anzugehen und sich nicht durch erste Rückschläge und durch die Angst vor „Fehlern und Scheitern“ entmutigen zu lassen.

Eine starke Pflegedienstleitung ist so stark wie die nächste Führungsebene. Die PDL setzte sich selbst als Jahresziel, ihren Leitungen verstärkt Handwerkszeug und Unterstützung für Management- und Teamführungsaufgaben an die Hand zu geben. Die Leitungen definierten ihre individuellen Leitungsziele. Und so arbeitet das Leitungsteam langfristig auf die gemeinsam getragene Vision hin: Stationsleitungen, Pflegedienst und Geschäftsführung stärken sich gegenseitig in einer auf Vertrauen basierenden Zusammenarbeit.

Referenz

ProjektKlausurtage der Stationsleitung, Immanuel Klinikum Bernau Herzzentrum Brandenburg
Ansprechpartner: Dipl.-KS Birgit Pilz, Pflegedienstleitung Pflege- und Funktionsdienst, Herzzentrum Immanuel
Zeitraum: 2013


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Alle 3 Monate berichten wir von einem laufenden oder gerade abgeschlossenen Projekt. Wir sind stolz, dass unsere Referenzen hunderte Kliniken umfassen. Darüber dass uns so viele Kliniken Jahr für Jahr ihr Vertrauen bei ihren offenen Fragen rund um den Wandel schenken. Quantität spricht für Erfahrung. Sie alleine sagt aber nichts über die Qualität in der Begleitung. Darum bemühen wir uns stetig, aktuelle Beispiele aus unserer Praxis offen zu teilen. Positive Beispiele bereiten dem Wandel den Boden. Das ist unser Element. Die Branche ist im Umbruch. Die Haltung des Gebens ist ein Teil der Veränderung selbst. Das offene Mindset verbindet Menschen und lässt sie über sich selbst hinauswachsen. Die Begeisterung der Kunden ist unsere Motivation!

Hierarchien, die sich kritischer Reflexion, Feedback und Entwicklung versperren, geht der Nachwuchs aus. Wer sich zu wenig um Kommunikation und Führung bemüht, geht in Konflikten unter. Menschen bringt gerne ihre eigenen Ideen ein. Sie fordert Verantwortung, Sinn, will mitgestalten und einen Beitrag leisten. Führungen, die an sich selbst, mit anderen und mit ihren Teams arbeiten, sind Schlüssel zum Übergang in die neue Zeit. Hierbei mit Rat und Tat zur Seite zu stehen, Menschen zu Neuem zu ermutigen, hat mit klassischer Beratung wenig gemein. Wir freuen uns, wenn Ihnen gefällt, was wir tun! Verpassen Sie keinen neuen Beitrag mehr und abonnieren Sie unseren Newsletter. So erhalten Sie automatisch viermal im Jahr unsere Veröffentlichungen des letzten Quartals auf einen Blick..