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Lerneinheit Lebenskunst – Von Beziehung und Geschenken

von Dez 20, 2021Blogs

Welche Antworten hat die zeitgenössische Philosophie der Lebenskunst (ars vivendi) zum bewusst gelebten, guten Leben? Was hat sie mit gesundem Führen, mit dem Gestalten und dem Verhalten zu den sozialen Fragen der Gegenwart zu tun? Und was mit Geschenken, mit Geben und Nehmen?

Die moderne Philosophie der Lebenskunst wird stark mit Wilhelm Schmid verknüpft.[1] Es geht ihr nicht zuletzt um Gelassenheit gegenüber der Sorge um sich selbst und um das Lassen von ohnmächtigem Mitleiden unter den Sorgen anderer.[2] Zugleich weiß Schmid, dass es ohne Sorgen im Leben nicht geht: Lebensweisheit ist die Ernte wahrhaft gelebten Lebens. In diesem Spannungsfeld bewegt sich Lebenskunst.

 

Tugendlehre und Lebenskunst differenzieren sich von Ethik und Moral: Es geht mehr um das Sein

  • Moral: Verhaltensnorm als Reflexionsebene
  • Ethik: Reflexion guten Handeln, in der sich moralische Reife etwa im Reflexionsgrad moralischer Dilemmata zeigt
  • Lebenskunst: in bewusster Haltung geführtes Leben zeigt sich als situative Alltagsmoral im praktischen Tun

Der zeitgenössische Ansatz zur Gestaltung eines glückenden Lebens baut auf der Tugendlehre von Thomas von Aquin als klassisches Modell der Lebenskunst auf.[3] Der thominische Weg zum Glück besteht aus 7 Tugenden der Liebe zum Guten:

  • 4 kardinalen Tugenden Platons: Weisheit, Gerechtigkeit, Tapferkeit, Rechtes Maß
  • 3 christlichen Tugenden Paulus‘ im Hohelied (1 Kor 13,13): Hoffnung, Glaube, Liebe

Durch eine gute innere Haltung, die auf Dauer den Charakter prägt, ergreift der Mensch seine in ihm angelegten Möglichkeiten und verwirklicht sich im Leben. Durch Selbstreflexion ist es möglich, Haltung zu ändern und seine Potenziale zur Verbesserung der Verhältnisse (Option für die Armen, Bewahrung der Schöpfung, Frieden und Gerechtigkeit in Gemeinschaft) ausschöpfen.

Lebenskunst kann so verstanden werden als Kunst, die Dinge dort zum Guten zu verändern, wo es in der eigenen Macht liegt.

 

Flow, Seele und Lebensenergie

Die heutige Glücksforschung stimmt zu, dass Menschen temporär in einen Zustand reinen Seins gelangen, wenn sie die Zeit vergessen und sich der Raum für sie auflöst. Der Mensch ist ganz im Moment. Mihaly Csikszentmihalyi nennt diesen Zustand Flow. Aus ihm fließt das Tun wie von selbst. Das Wesentliche eines Menschen ist eine Energie, die er als lebendiges Wesen in sich trägt. Die Wirkung ist messbar – als Wärme, Bewegungs-, chemische und elektrische Energie. Sie verändert permanent. Schwindet die Energie, dann schwindet das Leben. Ohne Energie gibt es kein Leben, ist der Körper tote Materie. Energie ist wesentlich. Traditionell wird die Lebensenergie darum „Seele“ genannt. Und sie kommt v.a. in lebendigen Bedürfnissen zum Ausdruck.

So wird uns unsere Vitalität gerade in Sinnlichkeit, Bewegtheit durch Gefühle, beim Versenken in Gespräche und in jede Art von Flow bewusst. Typisch für solche Erfahrung ist stets die Selbst-, Zeit- und Ortsvergessenheit. Ihre Intensität lässt empfinden, dass sie das Wesentliche des Lebens berührt. Das was über Zeit und Raum und gar über das alternde Ich hinausreicht.

Lebenskunst kann so auch als die Kunst gesehen werden, die Seele und damit die Essenz seines Lebens zu berühren.

 

Wege zur Verinnerlichung und Lebenskunst

Körperwahrnehmung und Sinnlichkeit

Drei Bereiche der Wahrnehmung führen bewusst in die innere Vertiefung. Der erste führt über den Körper. Nötig ist es, Zeit zu schaffen, präsent zu werden und mit sich selbst – und mit anderen – in Verbindung treten zu können, um Körper und Geist mit Vitalität zu füllen. Dafür ist die Körperwahrnehmung mit einer gesunden Lebensweise zu stärken (Sport, gute Ernährung, Alkohol in Maßen, kein Rauchen etc.).

Gerade in Sinnlichkeit, im sinnlichen Genuss, lässt sich neue Kraft schöpfen: in einem schönen Anblick, im Klang einer Musik und im Singen, durch einen betörenden Geruch, ein feines Essen, eine warme Umarmung können wir im Hier und Jetzt und bei uns selbst ankommen. Mit der Wahrnehmung der fünf Sinne lassen wir uns von der Ästhetik, der Schönheit des Lebens um uns herum, berühren und in den Zustand reinen Seins hinein nehmen. Mit einem 6. Sinn erleben wir im Zustand der Bewegung, mit einem 7. Sinn entfalten wir unsere Feinfühligkeit im Inneren. In Zeiten voller Sinnlichkeit ist es oft leicht, das Leben zu lieben. Es gilt, diese Zeiten tief in sich aufzunehmen.

Verbindung wird über jede Berührung aufgenommen. Gerade in der Berührung der Haut.

Der 5. Sinn, der Hautsinn mit Mio. von Nerven, zeigt, dass der Mensch sich nur selbst spüren kann, wenn er seinen Körper und seine Grenzen spürt. Der Mensch braucht intakte Grenzen – ohne sie ist kein Kontakt möglich. Und so braucht er als soziales Wesen Gemeinschaft. Bei wechselseitiger Berührung werden die Energien eines Menschen unmittelbar aktiviert.

Es ist gerade die einfühlsame Berührung eines anderen, durch die ein Mensch sich spüren und sich selbst in Beziehung setzen kann. Menschen, die nicht berührt werden, verlieren das Selbst Gefühl, dass sie existieren. Sie fühlen sich mehr und mehr unsichtbar in Zeit und Raum. Berührt – an Schulter, Armen, Händen, im Gesicht etc. – und v.a. in den Arm genommen zu werden, gibt ein Gefühl von Geborgen- und Verbundenheit. Hier verbinden sich äußeres und inneres Glück.

Beschaffenheit der Gedanken und vernünftiger Sinn

Zweiter Bereich in die Vertiefung zur Lebenskunst sind die eigenen autonomen Gedanken. 60.000 Gedanken pro Tag formen uns zu dazu, zu sein, was wir denken. Wir erschaffen unsere Gedanken und schaffen so unsere Realität. Nicht der einzelne Gedanke, sondern im Tenor. Positive Gedanken schenken uns die Energie der hohen Schwingungsfrequenz unseres Bewusstseins. Sie stärken und heilen. Um hinderliches Denken zu verändern, muss es zuerst bewusst werden. Der Mensch ist jedoch allzu oft ein Gefangener seiner Gedanken und Gefühle.[4]

Nähe und gefühlsbetonte Beziehungen nähren den Menschen. Es verleiht Sinn, einander zugetan zu sein oder gar zu lieben und geliebt zu werden. Gelebtes Leben ist in erster Linie von Beziehungen getragen. Und der Mensch ist nicht nur ein Beziehungswesen, er lebt völlig in Relationen. Dabei erkennt er aus Perspektive des Heute kaum den Sinn, der sich ihm im Rückblick erschließt. V.a. hat der Mensch als ein zur Transzendenz begabtes Wesen einen Lebenssinn und ein Verhältnis zu seinem Tod zu gewinnen. Darauf gründet nicht nur Philosophie seit Pythagoras im 6. Jhd. v. Chr. Die metaphysische Frage einer Überschreitung (lat. transcendere) des endlichen menschlichen Lebens jenseits von Zeit und Raum, ist dem Menschen in die Seele gelegt.

Früher oder später muss sich der Mensch dem Grund aller Sorge stellen: der Angst vor dem Tod.

Muss sie loslassen, indem er dafür Sinn/ Hoffnung, Glaube, Liebe findet. Energie etwa kann als das Wesentliche des Daseins verstanden werden – mit einer Fülle von Möglichkeiten zu Sein. Die Menschheit als Ganze kann in der Vielzahl kurzer Lebenszeiten bis in Ewigkeit Optionen durchspielen. Jede Person hat als Sinn des eigenen Lebens die Freiheit und Verantwortung der Mitwirkung. Die Erfahrung des Einzelnen könnte für das Ganze von Bedeutung sein, da alles fortwirkt. Davon profitiert die Evolution. Immer wieder geht neues Leben hervor. Sich in der Unendlichkeit geborgen zu wissen und mit der Endlichkeit versöhnt zu sein, schafft Vertrauen ins und Gelassenheit im Leben.

Die Energie eines Menschen kann als ein Quantum der kosmischen Energie verstanden werden. Aus dem Satz der Energieerhaltung des Hermann von Helmholtz von 1847 ergibt sich, dass die Formen der Energie ineinander umgewandelt werden, ohne dass etwas verloren geht. Die äußere Erscheinung altert in Zeit und Raum, nicht so das innere Wesen. Der Körper stirbt, nicht die physikalische Energie. Das Ich vergeht. Das Selbst bleibt. Jedes Leben ist mit der Gesamtheit der Energie verbunden, poetisch Weltseele oder religiös Gott genannt. Das allgegenwärtige Ewige in allem Sein. Um dies zu erfahren, braucht es Zeiten der Stille und Verinnerlichung, reflexiv mit sich selbst, seinen Grenzen, dem Kontingenten und den Brüchen im Leben (Tod, Scheitern, Versagen) umgehen und sich dem Leben zu öffnen.

Lebendige Gefühle und Vitalkraft

Die drei Bereiche der Wahrnehmung – Körper, Gedanken, Gefühle – sind verbunden. Gekoppelt an Bedürfnisse sind sie Ausdruck ständiger Bewegung des Energiefelds des Lebens. Gefühle erfassen die sich unbewusst in körperlichen Veränderungen entwickelnden Energien und geben ihnen Bedeutung. Die Sinne sind ein Schlüssel zur Wahrnehmung. Sein wechselwirkt mit jedem Sinneseindruck. Lediglich die Kapazität unseres Hirns zur bewussten Verarbeitung ist begrenzt. Die ganze Spannweite von Gefühlen zu durchleben, macht bewusstes Leben aus. Wer sie und die Sorge um sich selbst kennt, kann oft ein besseres Gespür für die Emotionen eines anderen entwickeln und empathisch sein. Durch die Sinne angeregt sind es Gefühle, durch die Menschen berühren und sich berühren lassen. Gefühle verbinden Menschen.

Gute Gefühle stärken die Kraft und Immunabwehr. Doch was wüssten wir von Freude, wenn es nicht auch Ärger gäbe, von Lust, wenn nicht auch Schmerz gäbe? Die Spannung erst erzeugt Kräfte, eine Art von Elektrizität, die gegensätzliche Pole braucht, um zu fließen. Also müssen Gegensätze nicht mehr verschwinden, sondern man kann sich darauf fokussieren, unangenehme Gefühle zu durchleben und gut auszuhalten. Unter einseitigem Fokus auf das Außen, Zeitmangel, Anspannung verliert sich der Zugang zur inneren Kraft. Der Verstand treibt zu immer mehr Kontrolle, um darin Sicherheit und Halt zu finden.

Wer sich aber derart kontrolliert, lässt sich von Angst und Sorge um sich selbst beherrschen.

So hat schon Augustinus hingewiesen, dass das Ego, der äußere Mensch, fremdgesteuert von verdrängtem Schmerz ist und nicht die Menschlichkeit zu erkennen vermag: Unfriede steigt vom eigenen Willen auf. Es bedarf der Relativierung des Äußerlichen, um aus sich selbst gelassen „leben zu können“. Sobald ich ins Hier und Jetzt zurückkehre und mein Herz öffne, schmilzt die Angst.[5] Ich lasse mich ins Sein fallen und kann so auch den anderen sein lassen, wie er ist. Es gibt keinen Grund, mitzuleiden, denn auch Mitleid ist nur ein anderer Ausdruck von Angst. Jemanden in seiner Kraft zu sehen heißt, ihm Leben zuzumuten. Das unterscheidet Empathie von Mitleid: Den anderen mit seinen Sorgen in sein Herz nehmen und ihn in seinem wahren Wesen zu unterstützen, statt ebenso ohnmächtig zu bleiben.

 

Lebenskunst als eine Kunst der Beziehung

Beziehungswesen bereichern sich so gegenseitig. Der tiefe Reichtum des Lebens ist die Qualität gelebter Beziehungen – zu sich selbst, zu anderen, zu Gott (oder abstrakter zu Allem). Beziehung vollzieht sich dabei in direkter oder verschlüsselter Kommunikation. Sich über Geschenke ausdrücken, ist eine Form der Kommunikation über Zeichen. Geschenke, die die Bedürfnisse des Anderen erfüllen und ebenso mit offener Herzensfreude angenommen werden, sind Zeichen, die etwas über die Beziehung spiegeln, und ein Ur-Bedürfnis nach gegenseitiger Verbundenheit stillen. Wir schenken und bereichern dabei uns selbst umso mehr.

Glück wird vervielfacht, wenn man es teilt.

Denken in Mangel und Defizit aber wird v.a. durch inneren Mangel von Verbundenheit geschaffen. Inwieweit ist unsere Welt in der übermäßigen Sorge um sich selbst vom Denk-Gefängnis des Egoismus geprägt? Egoisten sind in einem Denken in Mangel gefangen und haben sich vom Fluss des Gebens und Nehmens abgeschnitten. Gerald Hüther geht so weit, Egoisten als Menschen in großer innerer Not, als Bedürftige zu sehen, die die Verbindung zu sich verloren haben und so auch andere Menschen zu ihren Objekten zu machen.[7] Der Schlüssel zu ihrer inneren Heilung liegt darin, zunächst wieder einen liebevollen Umgang mit sich selbst zu finden und dazu gute Gewohnheiten aufzubauen. Wer liebevoller zu sich selbst wird, braucht dafür keinen anderen und der wird es auch zu anderen Wesen.

Menschen, die uns am wenigsten liebenswürdig erscheinen, brauchen die Liebe am meisten.

Kopf und Herz. Denken und Fühlen. Aktiv und passiv. Geben und Nehmen. Das ist wieder das Prinzip der diametralen Pole. Dahinter steckt der Wunsch nach Verbindung mit der Energie des Lebens. Die Magie der Kraft in uns erschließt sich, sobald wir in unserer Mitte ruhen und ihr vertrauen. Je intensiver und bewusster wir den steten Fluss der Lebens in uns spüren, desto vitaler fühlen wir. Schenken aus offenem Herzen führt mitten in dieses Glück, und macht das Herz schon beim Ge-„danken“ daran reich. Wer ohne Ansehen seiner selbst großzügig und gastfreundlich ist, Geld, Zeit und ein offenes Ohr schenkt, weiß um das wohlige Glück nach einer guten Tat aus offenem Herzen – selbst wenn kein Danke oder Lächeln folgt.[6] Wird das Geschenk noch dazu mit offenem Herzen und wahrhaftiger Dankbarkeit genommen, dann geschieht Berührung.

Zwei Menschen haben sich ihr Herz geöffnet. Geben und Nehmen wie auch Bitten und Geben fallen dann im Einssein der Verbindung in eins zusammen. Es stiftet wahre Gemeinschaft und man wirkt an der Gerechtigkeit der Welt mit, wenn jeder für den anderen aus offenem Herzen sorgt, was der andere am meisten braucht. Bedürfnisse sind so universal, dass sie Menschen im Wesen verbinden. Was von Herzen und nicht vom Ego kommt, ist nicht manipulativ mit Hintergedanken. Um sich dafür zu öffnen, gilt es, sich zunächst Vertrauen zu schenken. Denn in gegenseitiger Fürsorge, nicht in Abhängigkeit, machen sich Menschen in (Austausch-) Gemeinschaft gegenseitig stark. Menschen als soziale Wesen können nicht unabhängig ohne andere leben. Alles was wir sind und wissen, haben wir von anderen angereicht bekommen.

Da ist die Menschheit fähig, Großes zu leisten: Bitten, Geben, in Dankbarkeit nehmen zu können – setzt voraus, sein Herz und Bewusstsein immer wieder neu für den anderen zu öffnen und von allen Verletzungen lassen können.

Das ist große Lebenskunst.

 

 

[1] Vgl. u.a. Schmid, Wilhelm (2016): Gelassenheit – was wir gewinnen, wenn wir älter werden.

[2] Schmid schließt bei der „Sorge um sich selbst“ an Michael Foucault an.

[3] Thomas von Aquin vertritt die eudaimonistische Ethik, die das Glück (eudaimonia) als höchstes Streben des Menschen ansetzt. Ethik muss nicht Wollen und Gebote veranlassen, sondern berät den Menschen zur die richtigen seelischen Verfassung bei der Suche nach dem Glück. Es hängt weniger vom Fokus auf äußeres, vergängliches Glück ab, als vom Besitz innerer Haltungen. Daher gelten für ihn Tugenden für das innere Glück des Menschen durch die Liebe zum Guten als konstitutiv und „Glück haben“ und „glücklich sein“ sind zweierlei.

[4] Vgl. Tolle, Eckhart (2003): Stille spricht. Wahres Sein berühren.

[5] Augustinus entlarvt die Idee von Zeit als ein Konstrukt des menschlichen Denkens, über das sich nur in Metaphern des Raums reden lässt. In der Seele wird nur die Gegenwart des Seins erfasst.

[6] James Andreoni hat dafür in den 1980ern den Begriff des „Warm Glow Effekt“ geprägt, der seitdem von Glücksforscher in Studien z.T. belegt wurde. In der Bibel schon heißt es: Geben ist seliger denn Nehmen (Apg 20.35): Man braucht sich für sein Heil nicht um das zu sorgen, was man bekommt, sondern um das, was man gibt. Wer eher in Geben als in Nehmen denkt, macht sich frei und lässt sich über den Weg der Freiheit immer mehr nach innen führen. Aber nicht nur im Geben und Nehmen, auch im Bitten und Geben, liegt Lebenskunst verborgen. Offene Bitten ehrlichen Herzens und nicht aus Motiven des Egos, um meinen Bedürfnissen Ausdruck zu schenken, bringt mich auf Augenhöhe, mich für meine Anliegen einzusetzen. Statt sich zum Bedürftigen und Abhängigen zu machen, autonom bei sich zu sein, schafft einen kraftvollen Zustand. In innerer Freiheit zu bitten, schenkt zugleich dem Anderen Würde.

[7] Vgl. Hüther, Gerald (2020): Die unsichtbare Herausforderung unserer Zeit, youtube (zuletzt abgerufen am 15.2.2021). Hüther konstatiert Gesellschaften, häufig ausgerechnet Bedürftige zu ihren Anführern zu machen. Die innere Not der Welt komme von Lösungen, die Menschen von sich selbst und ihrem inneren Frieden und ihrer Beziehungsfähigkeit entfernt haben.


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