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	<title>Alle unsere Buchtipps rund um Führung und Management</title>
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	<description>Unter unseren Impulsen rund um Führung und Management im Krankenhaus finden Sie unsere gesammelten Web-Beiträge auf einen Blick.</description>
	<lastBuildDate>Sun, 28 Jun 2026 12:50:00 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Alle unsere Buchtipps rund um Führung und Management</title>
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	<item>
		<title>Laxy, René (1. Aufl. 2026)</title>
		<link>https://krankenhausberater.de/impuls/news/laxy-rene-mitarbeitergespraech-2026/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Elke &#38; Stefan]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Jun 2026 20:12:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buchtipps]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das systemische Mitarbeitergespräch, Fragetechniken für Führungskräfte – Klarheit schaffen, Lösungen fördern, Wirkung erzielen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://krankenhausberater.de/impuls/news/laxy-rene-mitarbeitergespraech-2026/">Laxy, René (1. Aufl. 2026)</a> erschien zuerst auf <a href="https://krankenhausberater.de">Krankenhausberater Ruhl Consulting</a>.</p>
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				<div class="et_pb_text_inner"><blockquote>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Das systemische Mitarbeitergespräch, </strong><strong style="font-size: 18px;">Fragetechniken für Führungskräfte – Klarheit schaffen, Lösungen fördern, Wirkung erzielen, </strong></p>
<p><strong><span style="font-size: 18px; background-color: #ffffff;">Reihe Leadership kompakt, </span>managerSeminare Verlags GmbH, Bonn.</strong></p>
</blockquote>
<p style="font-weight: 400;">René Laxys Ansatz markiert einen Kulturwandel in Führungsgesprächen &#8211; vom hierarchischen/ disziplinarischen hin zum coachenden/ dialogischen Format. Dazu nimmt er sich das Mitarbeitergespräch in zehn Gesprächsanlässen unterschiedlicher Komplexität vor und verknüpft es mit der systemisch-coachenden Haltung.</p>
<h4 style="font-weight: 400;">10 Gesprächsanlässe:</h4>
<ul style="line-height: 14pt;">
<li>Bewerbungsgespräch</li>
<li>1:1-Gespräch/Jour fixe</li>
<li>Feedback geben</li>
<li>Delegation</li>
<li>Zielvereinbarungsgespräch/ Mitarbeiterjahresgespräch</li>
<li>Förderung von Eigenverantwortung</li>
<li>Konflikt zwischen Teammitgliedern</li>
<li>Leistungsverschlechterung eines Teammitglieds</li>
<li>Arbeitsüberlastung/ Burnout-Anzeichen</li>
<li>Change-/Veränderungsgespräch</li>
</ul>
<p style="font-weight: 400;">Auf diese Weise kann Kommunikation zu einem Ausdruck der Beziehung zwischen Mitarbeiter und Führung werden. Mit offen interessierten Fragen lassen sich beide Seiten auf eine tiefe Reflexion ein. Bei der Gesprächstechnik dreht sich im Wesentlichen um die Erkundung von Wahrnehmungen und Möglichkeiten/ Perspektiverweiterungen. Dazu hält Laxy folgende Fragetypen für besonders wirksam.</p>
<h4 style="font-weight: 400;">12 Fragetypen:</h4>
<ul style="line-height: 14pt;">
<li>Fragen zum Problemverständnis</li>
<li>Konkretisierungsfragen</li>
<li>Fragen zu Unterschieden</li>
<li>Skalierungsfragen</li>
<li>Zirkuläre Fragen</li>
<li>Ziel- und lösungsorientierte Fragen</li>
<li>Ressourcenorientierte Fragen</li>
<li>Fragen zu Ausnahmen</li>
<li>Hypothetische Fragen</li>
<li>Wunderfragen</li>
<li>Den Ball zurückspielen durch Gegenfragen</li>
<li>Praxistransferfragen</li>
</ul>
<p style="font-weight: 400;">Jeder Fragetyp wird jeweils mit Funktion, Wirkung, Einsatzmöglichkeit vorgestellt. Es ist nicht das erste Buch, das sich mit einer<strong><a href="https://krankenhausberater.de/impuls/news/wunderfrage-steve-de-shazer-fragetechniken/"> Landkarte systemischer Fragetechniken</a></strong> auseinandersetzt. Besonders ist jedoch die Ausschließlichkeit, auch im Führungskontext ganz auf das dialogisch-coachende Konzept zu setzen. Und dieses v.a. in allen Gesprächsanlässen und herausfordernden Verhaltensweisen mit einer stringend offenen Haltung zum anderen durchzuhalten. Weniger um Informationen zu gewinnen, sondern um Reflexion zu fördern, neue Perspektiven und Zusammenhänge zu erkunden. Laxy widmet sich dann herausfordernden Stressmustern im Kommunikationsverhalten. Hier wird deutlich wie systemische Fragen helfen können, festgefahrene Situationen zu öffnen, neue Perspektiven zu ermöglichen und Mitarbeitende stärker in die Entwicklung von Lösungen einzubeziehen:</p>
<h4 style="font-weight: 400;">9 herausfordernde Verhalten:</h4>
<ul style="line-height: 14pt;">
<li>Ablenken vom eigentlichen Thema: Auslagern auf Themenspeicher, zurück zum Gesprächsthema führen</li>
<li>Probleme herunterspielen: Problemperspektive und deren Tragweite konkretisieren – Lösungen entwickeln</li>
<li>Unsachliche Argumente, Emotionalisieren: Tempo rausnehmen, Grenzen in der Kommunikationsform setzen und zurück zur Sachebene bzw. Konflikt benennen</li>
<li>Schweigen oder Blockadehaltung – Stille aushalten, Schweigen ansprechen, Räume öffnen</li>
<li>Ja-aber-Muster: mit Dialogen durchbrechen, Motivation hinter dem Einwand bzw. Widerstand erkunden</li>
<li>Weinen, wütend oder laut werden: empathisch abholen, wenn nötig Gespräch pausieren, Emotionen als Ressourcen nutzen, statt sie auszublenden</li>
<li>Frustration/ Demotivation: Aktiv zuhören, enttäuschte Erwartungen, Ausnahmen, Möglichkeiten erkunden</li>
<li>Selbstbild vs. Fremdbild: direkte Konfrontation durch Maske zirkulärer &amp; hypothetischer Fragen vermeiden</li>
<li>Vorwürfe und Angriffe gegen die Führungskraft: Nicht rechtfertigen, situativen Kontext konkretisieren</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;">Auf 200 Seiten erhalten die Leser ein Techniktraining, das das vorhandene Methodenrepertoire erweitern soll. Und doch geht es am Ende um weit mehr als um Technik &#8211; um das Durchdeklinieren einer positiven dialogischen Haltung zum Mitarbeitenden auf Augenhöhe. Und das ist es, was uns dran begeistert! Da wird die Wirkung nicht lange auf sich warten lassen&#8230;</p>
<p style="text-align: justify;"></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><blockquote>
<p>Das systemische Mitarbeitergespräch, Fragetechniken für Führungskräfte – Klarheit schaffen, Lösungen fördern, Wirkung erzielen, Reihe Leadership kompakt, managerSeminare Verlags GmbH, Bonn.</span></p>
</blockquote></div>
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				<a class="et_pb_button et_pb_button_0 et_pb_bg_layout_light" href="https://www.managerseminare.de/LeadershipMedien/Buecher/Das-systemische-Mitarbeitergespraech-Neuerscheinung,9020">Zur Leseprobe oder direkten Bestellung (managerSeminare)</a>
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<p>Der Beitrag <a href="https://krankenhausberater.de/impuls/news/laxy-rene-mitarbeitergespraech-2026/">Laxy, René (1. Aufl. 2026)</a> erschien zuerst auf <a href="https://krankenhausberater.de">Krankenhausberater Ruhl Consulting</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Fräntzel, Evelin &#124; Johannsen, Dieter (2026)</title>
		<link>https://krankenhausberater.de/impuls/news/fraentzel-evelin-johannsen-dieter-2026/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Elke &#38; Stefan]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Feb 2026 22:09:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buchtipps]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://krankenhausberater.de/?p=18998</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wertschätzung - Seminarkonzept und Bildkarten-Set im Paket, managerSeminare Verlags GmbH, Bonn.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://krankenhausberater.de/impuls/news/fraentzel-evelin-johannsen-dieter-2026/">Fräntzel, Evelin | Johannsen, Dieter (2026)</a> erschien zuerst auf <a href="https://krankenhausberater.de">Krankenhausberater Ruhl Consulting</a>.</p>
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				<div class="et_pb_text_inner"><blockquote>
<p><strong>Wertschätzung &#8211; Seminarkonzept und Bildkarten-Set im Paket, managerSeminare<span> Verlags GmbH, </span><span>Bonn.</span></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Enthält Trainerleitfaden, Powerpoint-Vorlagen mit Traineranleitungen, Handouts, Übungen, Inputs, Online-Ressourcen für neun Module sowie Kartensatz mit 50 Fotobildkarten (DIN A5) für die kreative Arbeit im Coaching, Training, in der Aus- und Weiterbildung, Therapie und Supervision und Booklet in Metallbox.</em></p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Das mit viel Liebe fürs Detail anwendungsfertig ausgearbeitete Seminarkonzept von Evelin Fräntzel und Dieter Johannsen mit dem Titel „Wertschätzung”  halten wir für sehr stark. Es beinhaltet eine ausgearbeitete Vorlage für ein zweitägiges Training zur Stärkung einer wertschätzenden Teamkultur. Mit entsprechender Einarbeitung ist es sicherlich ebenso für erfahrene Trainer wie inhäusig für Personalentwickler als auch für die Teamleitungen selbst geeignet. Das Konzept ist in der Tiefe durchdacht und mit ausführlichem, 83-seitigem Handout mit den Übungen und Inputs zu den verwendeten Modellen sehr gut ausgearbeitet. Dazu sind auch noch Vorlagen für Powerpoint-Präsentationen, Flipcharts, Moderationswände und die Bildkarten beigefügt. Zur weiteren Anregung sind zudem ein Trainerleitfaden mit Ablaufplanung und Arbeitshilfen an die Hand gegeben.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Kultur gegenseitiger Wertschätzung aufbauen</h2>
<p style="text-align: justify;">Wertschätzung gibt Menschen Bedeutung und ist damit ein zentraler Bestandteil des <a href="https://krankenhausberater.de/impuls/news/seliger-ruth-1-auflage-2014/">Positive Leadership Ansatzes</a>. Es zeigt sich immer wieder, dass es Wertschätzung ist, die unzufriedene Arbeitnehmer im Job am meisten vermissen: So fehlt über 40 Prozent aller Mitarbeitenden in Deutschland laut repräsentativer Studien wie der Job Happiness Studie 2022 vom Meinungsforschungsinstitut forsa im Auftrag von XING die angemessene Wertschätzung für ihre Arbeitsleistung. Nach dem Arbeitsmarktreport 2024 wünschen sich sogar 60% der Beschäftigten mehr Wertschätzung. Den Befund gilt es als Arbeitgeber ernst zu nehmen.</p>
<p style="text-align: justify;">Mit ihrem Curriculum aus 9 Kapiteln haben Fräntzel/ Johannsen aus unterschiedlichen Denkschulen ein stimmiges Gesamtkonzept zusammengestellt, um dem Begriff der <a href="https://krankenhausberater.de/impuls/news/wertschaetzung-und-glueck-die-lehrerin/">Wertschätzung</a> mit konkreten Inhalten zu substantiieren:</p>
<p style="line-height: 12pt; text-align: justify;">1.  Wertschätzende Präsenz &amp; Teamregeln für ein wertschätzendes Miteinander<br />2.  Einordnung von Wertschätzung als positive Haltung, menschliches Grundbedürfnis und<br />     Wert im Allgemeinen, Abgrenzung von Positivem Feedback, Lob &amp; Dank <br />3.  Fünf gängige Ausdrucksformen der Wertschätzung nach Chapman/ White<br />4.  Umgang mit Abwertung, Aufarbeitung &amp; Heilung von erlebter Geringschätzung<br />5.  Selbstwertschätzung: Selbstbestimmung nach Deci/ Ryan, Selbstwirksamkeit nach<br />     Bandura, Erfolgstagebuch nach <a href="https://krankenhausberater.de/impuls/news/seligman-martin-1-auflage-2012/">Seligman</a> führen, Verwundungen aufarbeiten <br />6.  Emotionale, kognitive und soziale/ kulturelle Empathie<br />7.  Humanistisches Menschenbild von Wertschätzung und Aktives Zuhören nach Rogers<br />8.  Feedbackkultur und Wertschätzungsbarometer im Team<br />9.  Aktionsplanung zum weiteren Praxistransfer im World Café Format nach Brown/ Isaacs</p>
<p style="text-align: justify;">In allen Kapiteln lassen sich die Bildkarten gut einsetzen, um die Arbeit mit unbewussten intuitiven Prozessen sowie freie Erzählungen der Teilnehmenden zu fördern.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Kulturwandel und Bewusstseinsprozess</h2>
<p style="text-align: justify;">Gerade in klassischen hierarchischen Strukturen sind oft abwertende Mechanismen der Kontrolle und subtilen Unterdrückung an der Tagesordnung. Fehlt es an gegenseitiger Wertschätzung, sorgen Mechanismen der Geringschätzung unterschwellig für Demotivation, Stress, psychische Verletzungen, Konflikte. Die Menschen gehen mehr und mehr auf Distanz zueinander.</p>
<p style="text-align: justify;">Reifen Organisationen kann ein Kulturwandel hin zu einem dialogischen Miteinander der Augenhöhe und gegenseitigen Wertschätzung gelingen. Dazu ist es individuell unabdingbar, die eigene Haltung permanent zu reflektieren, Routinen zu hinterfragen und Wege des Respekts und der Achtsamkeit im Alltag bewusst zu verkörpern. So werden Selbstwirksamkeit, Empathie, Motivation, Vertrauen und Kooperation im Team gestärkt und ein Umfeld geschaffen, in dem Menschen gerne mitarbeiten. Sicherlich ist ein Schlüsselthema dabei, beruflich erlebte Formen von Abwertungen, Geringschätzungen bis hin zu erfahrenen Verachtungen aufzuarbeiten, um sich mit der gewonnenen Feinfühligkeit und Reflexion gegen die destruktiven Muster zu schützen.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Fazit</h2>
<p style="text-align: justify;">Das Trainingskonzept ist absolut praxisorientiert. Das beginnt damit, dass man sich im Team in bewusster Präsenz begegnet und sich gemeinsam Regeln für ein wertschätzendes Miteinander gibt. Im weiteren Verlauf werden die Teilnehmenden immer wieder  eingeladen, sich mit dem eigenen<a href="https://krankenhausberater.de/impuls/news/ciompi-luc-endert-elke-2011/"> Fühlen, Denken und Verhalten</a> allein und in Gruppen auseinanderzusetzen. Die dabei eingesetzte methodische Vielfalt der Formate verspricht gleichermaßen Kurzweiligkeit wie auch einen enormen Tiefgang des zweitägigen Trainings. Es ist fast sicher davon auszugehen, dass jedes Team, das sich dafür öffnet und das Training durchläuft, danach eine neue Ebene der bewusst wertschätzenden Zusammenarbeit erreicht. Zum Abschluss der Erkenntnisreise gehört es, gemeinsam zu erarbeiten, wie die Kultur der Wertschätzung im Team weiter gestärkt werden kann. </p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><blockquote>
<p>Fräntzel, Evelin | Johannsen, Dieter (2026): Wertschätzung &#8211; Seminarkonzept und Bildkarten-Set im Paket, managerSeminare<span> Verlags GmbH, </span><span>Bonn.</span></p>
</blockquote></div>
			</div><div class="et_pb_button_module_wrapper et_pb_button_1_wrapper  et_pb_module ">
				<a class="et_pb_button et_pb_button_1 et_pb_bg_layout_light" href="https://www.managerseminare.de/Trainingsmedien/Trainingskonzepte/Wertschaetzung-Trainingskonzept-Neuerscheinung,8915">Zur Leseprobe oder direkten Bestellung (managerSeminare)</a>
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				<div class="et_pb_text_inner">Der Erwerb des Seminarkonzeptes beinhaltet eine Lizenz zur Schulung von bis zu 100 Personen. Weitere Lizenzen können ergänzt werden.</div>
			</div>
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			</div>
				
				
			</div></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://krankenhausberater.de/impuls/news/fraentzel-evelin-johannsen-dieter-2026/">Fräntzel, Evelin | Johannsen, Dieter (2026)</a> erschien zuerst auf <a href="https://krankenhausberater.de">Krankenhausberater Ruhl Consulting</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Spratte, Annette (2025)</title>
		<link>https://krankenhausberater.de/impuls/news/spratte-annette-2025/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Elke]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Dec 2025 12:57:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buchtipps]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://krankenhausberater.de/?p=18811</guid>

					<description><![CDATA[<p>Blumen im Schuh Francke-Buch GmbH, Marburg.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://krankenhausberater.de/impuls/news/spratte-annette-2025/">Spratte, Annette (2025)</a> erschien zuerst auf <a href="https://krankenhausberater.de">Krankenhausberater Ruhl Consulting</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><div class="et_pb_section et_pb_section_2 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><blockquote></blockquote>
<blockquote></blockquote>
<blockquote></blockquote>
<blockquote>
<p>Blumen im Schuh</p>
<p>Francke-Buch GmbH, Marburg.</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Annette Spratte ist bekannt durch ihre historischen Romane (wie &#8222;Die Kannenbäckerin&#8220; oder &#8222;Die Tochter der Hungergräfin&#8220;). Im aktuellen 400 Seiten dicken Roman Blumen im Schuh der sympathischen Autorin ist <a href="https://krankenhausberater.de/impuls/news/buchtipp-hafner-bettina-ritz-gudula-2020/">Narzissmus</a> als Beziehungsdynamik das zentrale Motiv.[1] Die Autorin selbst sagt, das dieses Genre so im Buchhandel nicht zu finden ist und nennt ihn einen Ü40 Frauen-Freundschafts-Entwicklungsroman mit viel Humor, Lebensweisheiten, Bauernhofidylle und zu viel Kaffee. Mich hat der Roman sehr beschäftigt, sodass im folgenden eine ausführliche Reflexion dazu kommt.</p>
<h2>Ein System aus Narzisst und &#8222;Narzissen&#8220;</h2>
<p style="text-align: justify;">Die Handlung beginnt 24 Jahre nach der Hochzeit von Wolf und Elisabeth. Elisabeth hat nach ihrem herausragenden Studienabschluss als Buchhalterin in seinem Unternehmen mitgearbeitet, bis Wolf entschied, sie solle sich nun ganz um Kind und Haushalt kümmern. Beide führen eine scheinbar perfekte Ehe in der Gesellschaft. Bis Elisabeth entdeckt, dass ihr Mann sie belügt und betrügt. Sie beginnt zu erkennen, wie er sie jahrelang klein gehalten hat. Ein Narzisst, der sich seine &#8222;Narzissen&#8220; sucht, um seine Selbstinszenierung nach außen zu leben. Der ein Gegenüber braucht, das ihn bewundert &#8211; das auch schön blüht, aber doch so unauffällig, dass es ihm nicht das Rampenlicht stiehlt. Das seine eigenen Wünsche und Bedürfnisse verleugnet und sich ganz an die Erwartungen des Narzissten anpasst. Elisabeth funktionierte in dieser Ehe wie eine angepasste Musterschülerin.</p>
<p style="text-align: justify;">Es geht um ein toxisches Beziehungsmuster. Beide Seiten kümmern sich nicht um ihre Bedürfnisse, sondern kompensieren sie. Elisabeth lebt diszipliniert eine Rolle nach Bildern, Zielen und Regeln anderer. Dafür, allen alles recht zu machen, perfekt zu sein. Elisabeth räumt Wolf im Haus alles hinterher, stets darauf bedacht, sich nicht seinem Zorn auszuliefern. Sie pflegt keine eigenen Freunde außerhalb des Systems. Sie merkt nicht, wie sie unter totaler Kontrolle, subtiler Demütigung und stetiger Manipulation steht. Längst trifft sie keine eigenen Entscheidungen mehr. Wolf braucht &#8211; typisch Narzisst &#8211; für sein <a href="https://krankenhausberater.de/impuls/news/des-kaisers-ego-das-wahre-selbst-finden/">Ego</a> die stetige Bewunderung anderer. Leistungen anderer kann er in Eifersucht stets nur kleinreden und seine eigenen überhöhen. Mangels wahrhaftigen Selbstwertes geht es ihm stets um Selbstbestätigung, nicht um eine gleichwertige Beziehung, die von Liebe geprägt ist.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Beziehung zu sich selbst und zu seinen Bedürfnissen verlieren</h2>
<p style="text-align: justify;">Wolfs Stresstoleranz ist gering.[2] Zuhause äußert er seine Gedanken, die von Schuld und Beschämung anderer, Neid und Eifersucht geprägt sind. Elisabeth hat in der Ehe schleichend die Beziehung zu sich selbst und jede Autonomie verloren. Ihr Kopf denkt abgespalten vom Körper, ohne es zu fühlen. Sie denkt glücklich zu sein, den perfekten Traum anderer leben zu können. Ihr Leben in selbst nicht wahrgenommenen Dauerstress und -Beschämung, fühlt sich &#8222;normal&#8220; (<a href="https://krankenhausberater.de/wp-content/uploads/sites/2/2023/12/ez-elke-eberts-systemische-resilienz_231104.pdf">Komfortzone</a>) an. Dabei erzählt der Körper unbewusst von ihrem seelischen Leid. Doch sie kommt nicht darauf, dass ihre seelischen Grundbedürfnisse wie Lebendigkeit und Verbundenheit sowie Entfaltung und autonome Gestaltung des eigenen Lebens im Mangel sind. Folge ist ein daueralarmiertes Nervensystem im Überlebensmodus, das keine Ruhe und Entspannung findet, um zu sich selbst zu kommen und wieder zu empfinden. </p>
<p style="text-align: justify;">Wut und Abwertung anderer einer- wie auch Verdrängen von Stress und Angst andererseits sind Abwehrmechanismen von Schmerz auf beiden Seiten. Beide meiden unbewusst das Fühlen. Aus Angst, dass die Auseinandersetzung mit dem Schmerz nicht emotional regulierbar und auszuhalten ist. Glaubenssätze, Rationalisieren, Bagatellisieren helfen, Zweifel am Status Quo zu verdrängen. Bis das Leben abrupt dazwischen funkt. Erkennen-Müssen wie leer und an der Oberfläche die Beziehung bleibt, wie sehr sie auf narzisstischer Über- und Unterordnung aufgebaut ist, ist der <a href="https://krankenhausberater.de/impuls/news/lerneinheit-haltung-und-werte-von-wertekonflikten-im-wandel-der-fuehrungskultur/">Anfang zur Transformation</a>, des Loslassen. Doch um aus dem dysfunktionalen Muster herauszutreten, müssten sich beide radikal ändern. Dass der Narzisst dies will, ist unrealistisch. Sich vom Narzissten und Selbst-Aufgeben für den anderen zu lösen, braucht darum meist den Austritt aus dem System.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Ende der Illusion und langsamer Neubeginn</h2>
<p style="text-align: justify;">Es ist allein schwer, sich aus gewohnten Systemen zu befreien. Unentschiedenheit lähmt, hält in alten Träumen und Glaubenssätzen gefangen. Es braucht die klare Entscheidung zum ersten Schritt sich hinauszubewegen, und den Mut der eigenen vagen Intuition zu folgen. Der vermeintlich kleine konsequente Schritt ist ein riesiger. Immer wieder werden sich Zweifel melden und damit im bisherigen Leben gefangen halten. Bis Elisabeth ihren Mann beim Ehebruch stellt und in einer ersten Kurzschlussreaktion zu ihrer freiheitsliebenden Schwägerin in eine andere Welt zieht. Erst außerhalb der narzisstischen Beziehung erfährt sie, was Vertrauen, Unterstützung und Selbstwert bedeuten, beginnt selbst zu reflektieren und kann sich schrittweise aus ihrer emotionalen Abhängigkeit von Wolf befreien. </p>
<p style="text-align: justify;">So beginnt ihre langsame Transformation aus der völligen Selbstaufgabe heraus in die Wiederentdeckung ihrer Grenzen und des eigenen Selbst. Sie erkennt die kleinhaltenden Muster immer mehr und merkt, dass sie nicht nur in eine emotionale, sondern auch in finanzielle Abhängigkeit von Wolf geraten ist. Immer klarer durchschaut sie, wie sie sich durch das Glaubenwollen an leere Worte manipulieren ließ. Je mehr sie der Realität ins Auge blickt, umso freier wird sie, selbstbestimmt ihre Bedürfnisse zu leben. Diese Freiheit muss sie sich bei allen Rückschlägen im Lernprozess und Kampf mit den verschiedenen inneren Stimmen in ihrem Kopf hart aneignen. Wolf versteht es, sich in seinem Umfeld selbst als Opfer darzustellen, weil seine Frau ihn verlassen hat. Narzissmus und Täter-Opfer-Umkehr gehen Hand in Hand. Auch das gilt es nüchtern zu sehen.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Ein langer Weg in die Freiheit</h2>
<p style="text-align: justify;">Narzissten verstehen es, sich gut darzustellen und anderen Schuld aufzuladen, statt selbst Verantwortung zu übernehmen. Dem Narzissten differenziert als Person zu vergeben ist darum der letzte Schritt der Loslösung aus der eigenen Ohnmacht in die Freiheit. Zuvor, darf die eigene Unabhängigkeit reifen und als Lebenserfahrung tief in den Körper gefallen sein. Das mag Jahre dauern. Vorschnelle Kompromisse halten weiter gefangen. Im Prozess der Vergebung sind Person und Verhalten voneinander zu trennen. Gewalttätiges Verhalten an sich ist und bleibt falsch. Der Person zu vergeben beendet die Verwicklung.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Mein Fazit</h2>
<p style="text-align: justify;">Der Roman liest sich erstaunlich leicht, so dass man sich wunderbar in ihn versenken kann. Elisabeths Weg in die Freiheit führt zugleich die Funktionsweisen von Dominanzsystemen vor Augen, die tief in das Denken und Handeln von Menschen eingreifen. Aber er zeigt auch, dass es mit Hilfe von außen und mit Selbstreflexion gelingen kann, aus diesen Systemen und ihren Verführungen auszusteigen. Patriarchale Machtsysteme ziehen schon immer Narzissten an. Die Geschichte von Elisabeth zeigt, dass Narzissmus kein isoliertes Persönlichkeitsmerkmal, sondern ein toxische Beziehungsmuster in menschlichen Gesellschaften ist. Ein Bewusstsein darüber ist zentral für den Kulturwandel hin zu <a href="https://ruhl-consulting.de/training-coaching/fuehrungskraefteprogramme/">gesünderen, menschlichen Beziehungen</a>.</p>
<p style="text-align: justify;">Wolf als Narzisst missbraucht seine Frau emotional. In der Psychologie spricht man heute vom komplexen Beziehungstrauma, das die Protagonistin in ihrer Ehe erlebt. Viele mag es heute noch irritieren, es als Gewalt zu bezeichnen, was unter Menschen in sozialen Systemen wie selbstverständlich täglich stattfindet. Wir halten Kompensationsmechanismen für &#8222;normal&#8220; und erfolgreich, die Ungebundenheit bzw. Trennung in die Welt bringen und uns unsere Verletzungen ausblenden lassen. Bis es zum Kollaps des Systems kommt. Um es in Anlehnung an Gerald Hüther zu sagen: Das Wichtigste, was wir für eine friedlichere Welt transformieren müssen, ist nicht die Welt, sondern uns selbst, unsere <a href="https://krankenhausberater.de/impuls/news/lerneinheit-haltung-und-werte-von-wertekonflikten-im-wandel-der-fuehrungskultur/">Haltungen</a> und unsere Beziehungen.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><blockquote>
<p>Spratte, Annette (2025): Blumen im Schuh, Francke-Buch GmbH, Marburg.
</p>
</blockquote></div>
			</div><div class="et_pb_button_module_wrapper et_pb_button_2_wrapper  et_pb_module ">
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				<div class="et_pb_text_inner"><h4 style="font-size: 10pt; line-height: 12pt;">[1] Auch <a href="https://krankenhausberater.de/impuls/news/alles-in-ordnung-von-hausfrauen-und-kuenstlern/">Fritz B. Simon</a> (2025) betrachtet in seinem aktuellen Werk „<a href="https://amzn.to/48ZhrcD">Wie Diktaturen funktionieren</a>, Muster, die verbinden – ein Katalog“ die sozialen Dynamiken und Muster von <a href="https://krankenhausberater.de/impuls/news/der-wolf-und-die-sieben-giraefflein-grimms-maerchen-neu-erzaehlt/">autoritären Dominanzsystemen</a> ohne die Persönlichkeit oder das „Bestiarium“ der Diktatoren, die darin die Macht ergreifen und kein Interesse an ihrer Veränderung haben, genauer betrachten zu wollen. Unfreiheit beginne, wenn man sich so mit einem System identifiziert, dass man es über sich bestimmen lässt, seine Bedürfnisse unterdrückt, sich den Bedürfnissen anderer unterwirft und so für andere kontrollierbar werde.</h4>
<h4 style="font-size: 10pt; line-height: 12pt;">Um ein gewaltvolles System zu erkennen, hilft es. seine Regeln und Muster anzuschauen und die eigene Angst. Grundlegend sei, dass durch Konditionierung die realistische Selbstbeobachtung des Einzelnen ausgeschaltet werde, so dass sich sein Denken, Fühlen und Verhalten steuern lasse. Seit es soziale Systeme gibt &#8211; von Familien über Stämme, Städte bis zu Staaten &#8211; waren sie in der Regel hierarchisch und oft autokratisch (Herrscher steht über den Regeln, schuldet keine Rechenschaft, übt mit willkürlichen und unvorhersehbaren Entscheidungen uneingeschränkte Macht aus) organisiert. Moderne Demokratien (wie in den USA und Westeuropa nach dem Zweiten Weltkrieg), wo die Gewalt der Regierenden durch Abwahl ohne Einsatz von Gewaltmitteln beendet werden kann und so die Logik der Herrschaft Einzelner in hierarchischen Organisationen begrenzt wird, sind da ein sehr junges und offenbar noch vulnerables  Phänomen. Fritz B. Simon zeigt am Ende auch, wie es gelingen kann, aus autoritären Regimes heraus das Heft wieder in die Hand zu nehmen.</h4>
<h4 style="font-size: 10pt; line-height: 12pt;">[2] Menschen sind nicht als Narzissten geboren, sondern in Systemen aufgewachsen, die sie ihren Weg einschlagen ließen. Um den Weg nachzuvollziehen, wie sie ohne Rücksicht auf Verluste zu &#8222;Nehmern&#8220; geworden sind, gilt es den Schmerz in deren Lebensgeschichte anzuschauen. Narzissten verstehen die Bedürfnisse anderer durchaus intellektuell und nutzen sie für ihre Manipulation. Aber sie sind ohne Zugang zu sich selbst nicht in der Lage, Verbundenheit zu empfinden.<br />Er lernt,  das System zu beherrschen. Oberflächlich betrachtet, kommt der Wolf nett, charmant, unterhaltsam, mit viel Lachen einher. Andere genießen es sogar, zu seiner Welt zu gehören. Denn es fühlt sich mehr als Verbundenheit an, als die Menschen von woanders kennen. Seine Unwahrhaftigkeit und Bedürftigkeit zu entlarven kann damit beginnen, seine Worte zu ignorieren und nüchternes Geben und Nehmen und nonverbalen Ausdruck zu betrachten. Zu prüfen, wie frei und uneingeschränkt ich für mich selbst entscheiden kann. Welches Feedback ich bekomme, ob ich z.B. vor allem dort gemessen werde, wo ich Defizite und er seine Stärken hat?</h4>
<p style="font-size: 10pt; line-height: 12pt;"></div>
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<p>Der Beitrag <a href="https://krankenhausberater.de/impuls/news/spratte-annette-2025/">Spratte, Annette (2025)</a> erschien zuerst auf <a href="https://krankenhausberater.de">Krankenhausberater Ruhl Consulting</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Hoffmann, Oliver (2025)</title>
		<link>https://krankenhausberater.de/impuls/news/hoffmann-oliver-2025/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Elke &#38; Stefan]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Aug 2025 16:29:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buchtipps]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://krankenhausberater.de/?p=18603</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Ökonomie der Erinnerung: Innere Austauschprozesse als Weg zur geistigen Leistungsfähigkeit.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://krankenhausberater.de/impuls/news/hoffmann-oliver-2025/">Hoffmann, Oliver (2025)</a> erschien zuerst auf <a href="https://krankenhausberater.de">Krankenhausberater Ruhl Consulting</a>.</p>
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				<div class="et_pb_text_inner"><blockquote>
<p>Die Ökonomie der Erinnerung: Innere Austauschprozesse als Weg zur geistigen Leistungsfähigkeit, Nomos Verlagsgesellschaft mbH &amp; Co. KG.</p>
</blockquote>
<p>Das über 300 Seiten umfassende Werk hält unzählige philosophische Impulse bereit, vom doppelten Prolog bis zum doppelten Epilog. <span>In den sechs Hauptkapiteln wird die Bedeutung der Erinnerung als zentrale mentale Ressource entfaltet. Es mündet darin, Erinnern der eigenen Lebensgeschichte als Wert des Lebens an sich zu würdigen. Zu hinterfragen, was Erinnerung ist, und die Würdigung der biographischen Erinnerung im menschlichen Leben, inspirieren uns.</span></p>
<h4>Zentraler Einfluss von Erinnerungen</h4>
<p style="font-weight: 400;">Der Psychologe und Wirtschaftsphilosoph Oliver Hoffmann hat sich daran gewagt, die Bedeutung der Erinnerung im Erkenntnis- und Entwicklungsprozess des Menschen wissenschaftlich aufzuarbeiten. Er setzt sich dabei mit der Wirkung mentaler Prozesse zur Erkenntnis von Wahrheit und Realität des Seins (nach außen gerichtet) und zur Selbsterkenntnis (nach innen gerichtet) auseinander. Als Fundament von individuellen <strong>Glaubenssystemen und Haltungen</strong> prägen kognitive Prozesse (Wahrnehmen, Denken, Gedächtnis) Verhalten. Dazu entwirft Hoffmann den Leitgedanken, dass unsere <strong>Gedanken, Gefühle, Bewertungen und Erinnerungen </strong>nicht nur passive Bausteine unseres mentalen Systems sind, sondern interagierende aktive Ressourcen. Die bewusste Auseinandersetzung mit ihnen ermöglicht Intervention und das Lösen von alten Mustern.</p>
<p style="font-weight: 400;"><span>Erinnerungen ermöglichen individuelle Erkenntnis der Wirklichkeit und innere Entwicklung. Ein bewusster Umgang mit Erinnerungen ist eine starke Ressource. Denn Erinnerungen </span>sind nicht einfach dokumentarisch gespeichert, sondern werden wie unsere Vorstellungen laufend je nach Kontext neu bewertet und umgewertet. Die äußere Welt aber erleben wir durch diese Filter. Mit diesem Bewusstsein können wir den Prozess verändern, erschöpfende Erinnerungen aktiv verarbeiten und ein gesünderes Selbstbild in unserem Leben kultivieren. </p>
<h4 style="font-weight: 400;">Erinnerungen sind Rekonstruktionen &#8211; weder dokumentarisch noch statisch</h4>
<p style="font-weight: 400;"><span>Jeder erlebte Augenblick beinhaltet nicht nur das Jetzt, sondern trägt auch die Erinnerung an vergangene Augenblicke in sich. </span>Unsere Erinnerungen zeigen umgekehrt nicht, was war, sondern vielmehr das Bild, das wir uns heute davon machen. Erinnerung ist also kein Abruf aus einem dokumentarischen Archiv, sondern eine Rekonstruktion, die von Emotionen und Bedürfnissen, narrativen und kulturellen Filtern im Hier und Jetzt geprägt ist. Was nicht ins eigene Weltbild passt, wird weggelassen, umgedeutet oder durch spätere Erkenntnisse ergänzt. Indem wir es &#8211; bewusst oder unbewusst &#8211; passend machen, schaffen wir uns Kohärenz und vermeiden Stress.*</p>
<p style="font-weight: 400;">Folge ist, dass Erinnerungen immer fluide und formbar und durch Neuordnung der Rekonstruktion veränderbar sind. Erinnerung ist also nicht rein faktisch, sondern entwickelt sich v.a. als psychisches Bewältigungsprinzip fortwährend im Gedächtnis weiter. So kann man sich fragen, was dann eigentlich noch objektiv am Erleben der eigenen Lebensgeschichte wahr ist? <strong><span></span></strong></p>
<h4 style="font-weight: 400;">Wie wir uns mit unseren Erinnerungen heilsam auseinandersetzen können</h4>
<p style="font-weight: 400;"><span>Die Betrachtung startet mit der </span><span style="font-size: 16px;">Interdependenz von Identität, Kultur und Erinnerung. </span><span>Identität als Person wird als selbstreflektorisches Konstrukt aufgefasst, das äußere Identifikationen und eine Verankerung in einer inneren Identifikation der eigenen Person braucht.</span> Autobiographische Erinnerungen an vergangene Ereignisse und Erfahrungen halten diese aufrecht. Brüche können hingegen in die Identitätskrise führen. <span>Erinnerungen verarbeiteten, interpretieren und integrieren Erfahrungen in das Selbstbild. So beeinflussen sie Identität und Kultur. </span><span style="font-size: 16px;">Zur aktiven Einflussnahme auf die Erinnerung als zentrale Ressource nimmt Hoffmann im weiteren Verlauf drei wichtige Ansätze in den Fokus:</span></p>
<ul>
<li><strong>Imagination</strong>: Vorstellen neuer Perspektiven zur Rekonstruktion emotionaler Muster</li>
<li><strong>Narration</strong>: Wie wir unsere Lebensgeschichte erzählen und deuten formt unsere Energie</li>
<li><strong>Suggestion</strong>: Bewusst Impulse (z.B.  Affirmationen) über unbewusste Prozesse legen</li>
</ul>
<p>Diese werden durch konkrete Methoden und Techniken für Coaching, Therapie oder Selbstarbeit unterfüttert, wie z.B. gute Reflexionsfragen im Kontext der Narration. So können wir unsere Geschichten und Erinnerungen halten, hinterfragen, verarbeiten und neu deuten. Und die Erinnerung an sich als wertvolle menschliche Fähigkeit zur Entfaltung des eigenen Selbstwertes erkennen.</p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong></strong></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><blockquote>
<p>Hoffmann, Oliver (2025): Die Ökonomie der Erinnerung: Innere Austauschprozesse als Weg zur geistigen Leistungsfähigkeit, Nomos Verlagsgesellschaft mbH &amp; Co. KG.</p>
</blockquote></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h4>* Diese kognitive Verzerrung ist auch als <strong><a href="https://krankenhausberater.de/impuls/news/rashomon-wie-motive-unsere-wahrnehmung-praegen/" title="Rashomon-Effekt">Rashomon-Effekt</a></strong> bekannt. Wahrheit kann darum immer nur relativ sein.</h4></div>
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<p>Der Beitrag <a href="https://krankenhausberater.de/impuls/news/hoffmann-oliver-2025/">Hoffmann, Oliver (2025)</a> erschien zuerst auf <a href="https://krankenhausberater.de">Krankenhausberater Ruhl Consulting</a>.</p>
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		<item>
		<title>Bregman, Rutger (1. Aufl. 2024)</title>
		<link>https://krankenhausberater.de/impuls/news/bregman-rutger-1-aufl-2024/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Elke &#38; Stefan]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Jul 2025 22:08:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buchtipps]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bregman, Rutger (2024): Moralische Ambition: Wie man aufhört, sein Talent zu vergeuden, und etwas schafft, das wirklich zählt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://krankenhausberater.de/impuls/news/bregman-rutger-1-aufl-2024/">Bregman, Rutger (1. Aufl. 2024)</a> erschien zuerst auf <a href="https://krankenhausberater.de">Krankenhausberater Ruhl Consulting</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><div class="et_pb_section et_pb_section_4 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><b><strong>Bregman, Rutger (2024): Moralische Ambition: Wie man aufhört, sein Talent zu vergeuden, und etwas schafft, das wirklich zählt, Rowohlt-Verlag, Hamburg</strong></b></p>
<p>Rutger Bregman, geboren 1988, Historiker und Journalist, gilt als einer der prominentesten jungen Denker Europas. Bekannt ist er v.a. durch seine Spiegel Bestseller &#8222;<a href="https://amzn.to/4le74Gz">Im Grunde gut</a>, eine neue Geschichte der Menschheit.&#8220; In &#8222;Moralische Ambition&#8220; ruft der Autor dazu auf, die eigene Karriere an den drängenden Herausforderungen unserer Zeit auszurichten. Er rechnet mit einem zwinkernden Auge damit, die Generation Z damit wohl leichter zu erreichen als die älteren Generationen. Der Buchtitel, ist vom Autor als Mittel gegen die schlimmste Verschwendung unserer Zeit gemeint – nämlich gegen die Verschwendung des eigenen Talents im Job. Es ist ein Wille, mit Mut, Verantwortung und Sinn etwas zu bewirken und zu hinterlassen, was wirklich zählt.</p>
<p>Denn wie wir unsere Lebenszeit verbringen, ist eine unserer wichtigsten moralischen Fragen. Was wollen wir durch uns zu der Transformation beitragen, die Welt zu einem lebenswerten Ort zu machen? Ein eindrücklicher Appell. Dabei will Bregman mit seinem Buch mit radikalen Zielen und pragmatischen Umsetzungen helfen. Es gilt zu erkennen, was man wirklich kann, wo man gebraucht wird und wie man jetzt gleich aktiv werden kann. Dazu sind die Überschriften der 10 Buchkapitel im Imperativ formuliert.</p>
<h2>Glücklich sein als Lebensziel?</h2>
<p>Der Prolog beginnt mit einem Beitrag zur Hirnforschung: Die Neurowissenschaft hat 2001 im MRT das bis dahin höchstfrequente Niveau von Gammawellen gemessen. Diese deuten auf einen Zustand erhöhter Gehirnaktivität im Zustand erhöhten Bewusstseins. Der linke präfrontale Kortex (Glücksgefühl) brodelte vor Aktivität, während der rechte (negative Gedanken) inaktiv war. Dem Mönch Matthieu Ricard wurde daraufhin attestiert, das höchste unter Menschen bekannte Level der Gedankenkontrolle zu besitzen und der glücklichste Mann der Welt zu sein. Und das hat er sich redlich erarbeitet: 30 Jahre hat er sein Leben im Himalaja v.a. mit Meditationen und reinen Gedanken des Mitgefühls und der Nächstenliebe verbracht.</p>
<p>Rutger Bregman kommentiert es in Anlehnung an den Schriftsteller Leo Rosten (1908-1997) als nicht erstrebenswert, sein Leben damit zu verbringen, so wenig für andere und die Welt beizutragen. Das ist für Ihn Verschwendung von Lebenszeit. Einsatz zu zeigen sei unbequemer und enthalte oft weniger Trost. Doch dann könnte moralische Ambition entstehen. Wenn man sein Talent nicht nur zur Selbstverwirklichung widme. Oder zum Anhäufen von Reichtum in einem ausbeuterischem Kapitalismus. Sondern wenn man sich einer Aufgabe mit tieferem Sinn widme. Etwas für andere, für die Welt und ihre Zukunft beizutragen. Und da moralische Ambition ansteckend sei, genügten wenige Menschen, um Bemerkenswertes zu bewirken. Wer aufgefordert werde mitzuwirken, lasse sich überraschend leicht dafür gewinnen. Denn es füllt das eigene Leben.</p>
<h2>Moralische Ambition ist sinnstiftend</h2>
<p>Mit moralischer Ambition setzt man sein Talent bewusst dort ein, wo es echten Unterschied macht. Und man läuft nicht Gefahr, im &#8222;Bermuda Dreieck&#8220; der Karriere zu enden. Viele Berufstätige stellten am Ende fest, immer nur den falschen Zielen anderer gefolgt zu sein.<br />Die gute Absicht alleine, Wesentliches zu fokussieren, genügt ihm nicht. Bregman geht geht es immer wieder um Handeln und Wirksamkeit.</p>
<p>Um zu inspirieren und seine Appelle mit einer Anleitung zu versehen, stützt sich Bregman auf Anekdoten historischer Persönlichkeiten, die für moralische Ziele kämpften. Die vielen Beispiele – von der Abschaffung der Sklaverei bis hin zu effektiven Maßnahmen gegen Malaria – geben dem Buch seine Substanz. Sie zeigen, wie klein diese Helden angefangen haben. Sie sind lediglich im rechten Morment entscheidende kleine Schritte gegangen, aus denen später Großes entstehen konnte. Man wird ganz einfach nur ein guter Mensch, weil man gute Dinge tut. Und so ist Bregmas Rat: die Schwelle zum Tun mit einfachen ersten Schritten herabsetzen; sich mit engagierten Gruppen zusammen tun; sich an der Wirkungen seiner Taten messen und seine Talente einsetzen, wo sie gebraucht werden. Man soll radikal bei der Zielsetzung und pragmatisch bei der Umsetzung sein.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Max Roser attestiert dem Buch, das beste Mittel zu sein &#8222;gegen die Pessimisten und Zyniker, die glauben machen wollen, dass man gegen die Probleme unserer Zeit nichts ausrichten kann“. Bregman selbst meint, dass das Buch das Leben nicht leichter machen wird. Denn nach dem Lesen könne man nicht anders, als sein Leben zu ändern.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><blockquote>
<h3>Rutger Bregman (2024): Moralische Ambition: Wie man aufhört, sein Talent zu vergeuden, und etwas schafft, das wirklich zählt, Rowohlt-Verlag, Hamburg.</h3>
</blockquote></div>
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			</div></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://krankenhausberater.de/impuls/news/bregman-rutger-1-aufl-2024/">Bregman, Rutger (1. Aufl. 2024)</a> erschien zuerst auf <a href="https://krankenhausberater.de">Krankenhausberater Ruhl Consulting</a>.</p>
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		<item>
		<title>Mackway-Jones, K. et. al. (6. Aufl. 2025): MTS</title>
		<link>https://krankenhausberater.de/impuls/news/ersteinschaetzung-in-der-notaufnahme-5-aufl-2020/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Elke &#38; Stefan]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 Mar 2025 06:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buchtipps]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ersteinschätzung in der Notaufnahme: Das Manchester Triage System, Hogrefe Verlag, Bern.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://krankenhausberater.de/impuls/news/ersteinschaetzung-in-der-notaufnahme-5-aufl-2020/">Mackway-Jones, K. et. al. (6. Aufl. 2025): MTS</a> erschien zuerst auf <a href="https://krankenhausberater.de">Krankenhausberater Ruhl Consulting</a>.</p>
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				<div class="et_pb_text_inner"><blockquote>
<p>Ersteinschätzung in der Notaufnahme: Das Manchester Triage System, MTS, Hogrefe Verlag, Bern.</p>
</blockquote>
<p>Für unsere Seminare zur Ersteinschätzung in der Notaufnahme mit dem <a href="https://ruhl-consulting.de/training-coaching/seminare/#trainings-manchester-triage-system">Manchester Triage System</a> arbeiten wir mit dem Handbuch „Ersteinschätzung in der Notaufnahme: Das Manchester Triage System .&#8220; Kliniken, die an der Notfallversorgung teilnehmen, kommen an der Anwendung eines etablierten Triage System wie MTS nicht länger vorbei. In Deutschland sind dazu v.a. MTS und ESI im Einsatz. Der weit größte Teil der Kliniken setzt auf das Manchester Triage System MTS. Nun ist das Buch in der 5. Auflage erschienen.</p>
<p>Das Handbuch beschreibt die wichtigen Inhalte für Pflegende und Ärzte, um das Manchester Triage System MTS sicher anwenden zu können. Im letzten Teil sind alle aktualisierten Repräsentationsdiagramme aufgeführt. Zwar wissen erfahrene Fachkräfte mit Ihrer Expertise Notfallsituation einzuschätzen und Prioritäten zu setzen. Doch kommen auch alle Experten dabei zu den gleichen Ergebnissen? Das genau ist die Intention eines validierten und evidenzbasierten Systems wie dem MTS. Das Buch liefert wertvolle Information rund um die verschiedenen Entscheidungskriterien.</p>
<h3>Das MTS Buch gliedert sich wie folgt:</h3>
<ol style="line-height: 1.2;">
<li>Einführung</li>
<li>Entscheidungsfindung und Ersteinschätzung</li>
<li>Die Methode der Ersteinschätzung</li>
<li>Schmerzeinschätzung als Teil der Ersteinschätzung</li>
<li>Patientenmanagement, Ersteinschätzung und Rolle des Ersteinschätzers</li>
<li>Auditierung</li>
<li>Ersteinschätzung und telefonische Anfragen</li>
<li>Mehr als nur Priorisierung</li>
<li>Rechtliche Fragen</li>
<li>Die Präsentationsdiagramme</li>
</ol>
<p>Die 50 Präsentationsdiagramme des Manchester Triage System von Abszess bis Zahnschmerz wurden besser ins Deutsche übersetzt. Es findet sich die bekannte Form der Einordnung der Dringlichkeit der ärztlichen Behandlung entlang der Flussdiagramme, der MTS Farben und knappen tabellarischen Übersichten. <span>Das Buch wurde mit der 5. Auflage bezüglich der Rechtslage und kritischer <a title="Ersteinschätzung" href="https://www.ersteinschaetzung.de/system/files/Erratum%20Buch%20Ersteinschätzung%204.Auflage%202018%20Stand%20Juli%202018.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Druckfehler</a> aktualisiert und um den neuen Indikator „Hämoptoe“ in den relevanten Diagrammen ergänzt. Die 6. Auflage hat das Kapitel zur Rechtslage überarbeitet. Zudem wurden Diagramme aktualisiert und ausführlich erläutert (Auffälliges Verhalten, Psychische Erkrankung, Selbstverletzung, Überdosierung, Vergiftung). Die Angaben zum Schmerzmeter sind an aktuelle Studien angepasst. Die psychiatrischen Indikatoren und Diagramme sind grundlegend überarbeitet.</span></p></div>
			</div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><blockquote>
<p>Kevin Mackway-Jones, Janet Marsden, Jill Windle (Hrsg.): Ersteinschätzung in der Notaufnahme: <strong>Das Manchester Triage System</strong>, Hogrefe Verlag, Bern, 6. Auflage 2025.</p>
</blockquote></div>
			</div><div class="et_pb_button_module_wrapper et_pb_button_5_wrapper  et_pb_module ">
				<a class="et_pb_button et_pb_button_5 et_pb_bg_layout_light" href="https://amzn.to/45tecbL">Einen Blick ins Buch werfen oder direkt bestellen (Amazon)</a>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_15  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Fragen Sie uns gerne nach unsere aktuellen Trainingsterminen oder Angeboten zu Inhouse-Schulungen zum <a href="https://ruhl-consulting.de/training-coaching/seminare/#trainings-manchester-triage-system">Manchester Triage System</a>.</p></div>
			</div>
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			</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://krankenhausberater.de/impuls/news/ersteinschaetzung-in-der-notaufnahme-5-aufl-2020/">Mackway-Jones, K. et. al. (6. Aufl. 2025): MTS</a> erschien zuerst auf <a href="https://krankenhausberater.de">Krankenhausberater Ruhl Consulting</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Oliver, Marc (1. Auflage 2024)</title>
		<link>https://krankenhausberater.de/impuls/news/oliver-marc-1-auflage-2024/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Elke &#38; Stefan]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Jan 2025 10:34:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buchtipps]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Business Transformationscoach, Mindset, Fertigkeiten und praktisches Handwerkszeug für die professionelle Begleitung erfolgreicher Organisationsveränderungen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://krankenhausberater.de/impuls/news/oliver-marc-1-auflage-2024/">Oliver, Marc (1. Auflage 2024)</a> erschien zuerst auf <a href="https://krankenhausberater.de">Krankenhausberater Ruhl Consulting</a>.</p>
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<p><b><strong>Oliver, Marc (2024): Business Transformationscoach, Mindset, Fertigkeiten und praktisches Handwerkszeug für die professionelle Begleitung erfolgreicher Organisationsveränderungen, Edition Trainingaktuell, Manager Seminare Verlags GmbH, Bonn.</strong></b></p>
</blockquote>
<p style="font-weight: 400;">Ein Transformationscoach begleitet agile Teams aktiv im transformationalen Wandel. Doch wie gelingt die Transformation weg vom klassischen Führungsmodell? Längst ist der Rollenkonflikt zwischen Führung und Coach kein Hindernis mehr, sondern innerhalb des eigenen Rollenverständnisses zu balancieren. Moderne Ansätze wie die „<a href="https://krankenhausberater.de/impuls/news/das-dfb-sommermaerchen-2006-transformational-fuehren/">transformationale Führung</a>“ machen das explizit. In diesem Sinne gilt es, dass Führungskräfte Nachholbedarf im Coaching in Prozessen der Transformation haben. Was brauchen Führungskräfte und andere Multiplikatoren als Transformationscoaches im gegenwärtigen Wandel als Rüstzeug – gerade auch um dies miteinander zu verwirklichen? Das Buch Business Transformationscoach von Marc Oliver liefert hier auf 330 Seiten einem umfangreich fundierten Blick.</p>
<h2 style="font-weight: 400;">Intro</h2>
<p style="font-weight: 400;">Für Marc Oliver startet die Reise – auch im seinem Buch – im Inneren einer Person v.a. des Transformationscoaches selbst. Nur stetige Selbstreflexion und -entwicklung befähigen dazu, auch andere in ihrer Entwicklung mit offenem Geist und voller vitaler Energie zu unterstützen, egal ob Mensch oder Organisation. Das vitalisiert andere. Doch der Transformationscoach kann nur unterstützen und nicht den Weg der eigenen Erfahrung abnehmen – weder dem Einzelnen noch den Systemen in ihren jeweiligen Kontexten. Dazu grenzt der Autor zunächst Transformation von den Begriffen Change Management und Organisationsentwicklung ab, um dann wiederum ihre Übergänge zu beleuchten. Kern der Transformation ist es dabei, dass sie mit einem kulturellen Shift der Regeneration einhergeht, der sich von innen nach außen auf verschiedenen Ebenen ereignet (Individuum, Organisation, Gesellschaft).</p>
<p style="font-weight: 400;">Hinterher hat der einzelne Betroffene, der sich darauf einlässt, ein in sich schlummerndes Potenzial entfaltet und mit der Erfahrung dieser Ressourcen in einem unsicheren Kontext sich selbst weiterentwickelt. Die Transformation braucht gleichermaßen offene Systeme, die sich in ihrer latenten temporären Spannung ihre Lebendigkeit bewahren, eine gewisse Konfliktklärungskompetenz der einzelnen, um Spaltung auszuhalten, zu überwinden und Verbundenheit wiederherzustellen. Dazu ist viel mehr Feedback und Perspektivenvielfalt gefordert als die klassische Debatte. Die Lebendigkeit von Systemen bedingt eine ständige Veränderung und ständiges Lernen in ihren Kontexten als grundlegende Haltung.</p>
<h2 style="font-weight: 400;">Why, Where, How</h2>
<p style="font-weight: 400;">Die Einbettung erfolgt in systemtheoretische Grundlagen für die Komplexität lebender Systeme. In einer kurzen Bemerkung spricht Marc Oliver auch die Heldenreise nach Joe Campbell an in Bezug auf den heroischen Mut des Individuums, seiner eigenen Lebenswahrheit zu folgen. Transformationen sind Umkehrgeschichten &#8211; von der Überwindung traditioneller Ego-Systeme und ihrer Dramen hin zu wahrhaftigen Verbindungen. Der notwendige Wandel ist dabei v.a. ein Bewusstseinswandel durch die neue Erfahrung, eine Vertiefung, in aller Bewegung des Lebens im Sinne seiner Menschlichkeit aus seiner Mitte, seiner völligen Stille bzw. Präsenz heraus zu leben. Dementsprechend ist das Thema der persönlichen und <a href="https://krankenhausberater.de/wp-content/uploads/sites/2/2023/12/ez-elke-eberts-systemische-resilienz_231104.pdf">systemischen Resilienz</a>, um den Prozess zu durchleben und dabei persönlich zu wachsen, auch bei Marc Oliver ein wesentlicher Baustein des Lernprozesses. </p>
<p style="font-weight: 400;">Die Transformation geschieht evolutionär auf dem Weg und kann durch den Transformationscoach &#8211; ganz im Sinne des Helfers auf der Heldenreise – durch dienliche Werkzeuge effektiv unterstützt werden. Das ist für Marc Oliver ohne Agilität nicht zu denken: Es geht darum kleinschrittig neue Ergebnisse zu verfolgen und mit zunehmender Lernerfahrung iterativ zu verfeinern. So wie auch andere Aspekte der neuen Arbeitswelt (New Work) &#8211; wie Sinnentfaltung, Eigenverantwortung, Kollaboration, Reflexion &amp; lebenslanges Lernen &#8211; mit der Transformation zusammenzubringen sind. Kapitel I-III des Buches eignen sich als gut sortiertes Nachschlagewerk zu diesen Themen.</p>
<h2 style="font-weight: 400;">Action &#8211; Als Transformationscoach ins Handeln kommen</h2>
<p style="font-weight: 400;">Kapitel IV  dient schließlich der praktischen Umsetzungsbegleitung als Coach. V.a. beinhaltet es eine Reihe von praktischen Workshop-Konzepten: Workshops zur Arbeit mit Teams wie zur Visions- und Missionsarbeit (um ahnungsvoll damit umzugehen, was aus der Zukunft kommt), ein Agilitäts-Workshop, ein Resilienz-Workshop und andere Methoden, die das Bewusstsein zum und im Prozess stärken.</p>
<h2 style="font-weight: 400;">Outro</h2>
<p style="font-weight: 400;">Wir finden es spannend und ein Privileg, in einem Raum und einer Zeit zu leben, in der viele Menschen die Chance zur Reflexion und des Lernens aus zunehmendem Bewusstsein und Selbstverantwortung offen steht. Marc Oliver liefert mit seinem Werk ein Rüstzeug, diese visionäre Chance institutionell im Businesskontext für unsere Organisationen zu nutzen, wodurch mit den individuellen Beiträgen der Einzelnen gleichermaßen ein Wir der gemeinsam geteilten Führung gelebt wird.</p>
<p style="font-weight: 400;"></p></div>
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<h3>Oliver, Marc (2024): Business Transformationscoach, Mindset, Fertigkeiten und praktisches Handwerkszeug für die professionelle Begleitung erfolgreicher Organisationsveränderungen, Edition Trainingaktuell, Manager Seminare Verlags GmbH, Bonn.</h3>
</blockquote></div>
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<p>Der Beitrag <a href="https://krankenhausberater.de/impuls/news/oliver-marc-1-auflage-2024/">Oliver, Marc (1. Auflage 2024)</a> erschien zuerst auf <a href="https://krankenhausberater.de">Krankenhausberater Ruhl Consulting</a>.</p>
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		<item>
		<title>Lamprecht, Michaela (2. Aufl. 2023)</title>
		<link>https://krankenhausberater.de/impuls/news/lamprecht-michaela-2-aufl-2023/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Elke &#38; Stefan]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Dec 2024 00:41:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buchtipps]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>M. Lamprecht (2023): Rauhnächte. Eine magische Reise zu dir selbst.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://krankenhausberater.de/impuls/news/lamprecht-michaela-2-aufl-2023/">Lamprecht, Michaela (2. Aufl. 2023)</a> erschien zuerst auf <a href="https://krankenhausberater.de">Krankenhausberater Ruhl Consulting</a>.</p>
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				<div class="et_pb_text_inner"><blockquote>
<p><b>Michaela Lamprecht (2023): Rauhnächte. Eine magische Reise zu dir selbst. NGI Verlag, Bad Gleichender, Österreich, 2. überarbeitete Auflage. </b></p>
<p><b></b></p>
<p><b></b></p>
<p><b></b></p>
</blockquote>
<h2 style="font-weight: 400;">Die Rauhnächte</h2>
<p>Ein altes Ritual aus germanischer und keltischer Tradition wird wieder bekannter: die 12 Rauhnächte zwischen Weihnachten und dem Dreikönigstag am 6. Januar. Diese Zeit galt schon immer als besonders und geheimnisvoll. Heute erleben die Rauhnacht-Rituale eine moderne Wiederbelebung – ohne Aberglauben, aber mit neuer Bedeutung. Viele Menschen nutzen diese Zeit, um zur Ruhe zu kommen, nachzudenken, das alte Jahr abzuschließen und Wünsche für das neue Jahr zu formulieren. Die Pause vom Alltag, der Wechsel des Rhythmus und die Besinnung tun der Seele gut. Man verabschiedet das vergangene Jahr dankbar und startet das neue Jahr mit Klarheit und innerem Frieden. Eine gute Beziehung zu sich selbst und den eigenen Herzenswünschen ist die Grundlage für alle weiteren Beziehungen im Leben.</p>
<p>Die Rauhnächte (24.12.–6.1.) liegen in der dunkelsten Zeit des Jahres. Der Ursprung des Begriffs „Rauhnacht“ ist nicht eindeutig – er könnte von „rauh“ (wild) oder von „Rauch“/„Räuchern“ kommen. Früher richteten sich die Menschen nach dem Mondkalender: Ein Mondmonat hatte 29,5 Tage, ein Mondjahr 354 Tage. Damit fehlten 11 Tage und 12 Nächte zum Sonnenjahr mit seinen 365 Tagen. Diese Tage galten als „zeitlos“. Man glaubte, dass in dieser Übergangszeit die Gesetze der Natur nicht gelten und die Grenze zur Anderswelt dünner wird. Deshalb sollen Rituale in den Rauhnächten besonders kraftvoll und wirksam sein.</p>
<h2 style="font-weight: 400;">Beliebte Rituale</h2>
<p style="font-weight: 400;">Für die Rauhnächte gibt es allerlei Bräuche und Rituale. In jedem Fall ist es die Zeit des Räucherns. Traditionell ging man mit reinigenden Kräuterm durchs Zuhause, um es von Altlasten zu befreien und für eine positive Energie zu sorgen. In alten Tagen wurde gerne mit Weihrauch geräuchert, beliebt ist aber auch Salbei oder Palo Santo. Es gibt mittlerweile sogar komplette Sets mit Räuchermischungen, die eigens für die Rauhnächte zusammengestellt sind. Schöne tägliche Rituale sind auch das Meditieren, bewusste Spaziergänge in der Natur, bewusstes Ordnen und Loslassen, bewusste Wellnessmomente für den Körper – denn er ist das Eingangstor zur Selbstverbindung und da Tagebuch schreiben. Die 12 Rauhnächte sollen das gesamte kommende Jahr in sich bergen. Jede Rauhnacht steht für einen Monat des neuen Jahres. Und so wird jede Nacht orakelt.</p>
<p style="font-weight: 400;">Z.B. durch auch das Beobachten des Wetters. So soll das Wetter der ersten Rauhnacht dem Wetter des kommenden Januars entsprechen, das Wetter der zweiten Rauhnacht dem Wetter im Februar und so weiter. Statt auf dem Wetter kann der tägliche Fokus auch auf die Träume und Tagträume mit ihren Symbolen und Emotionen gelegt werden. Das wohl beliebteste Ritual aber ist das Ritual der 13 Wünsche. Hierfür werden zu Beginn der Rauhnächte 13 Wünsche auf kleinen Zetteln notiert, die dann zusammengefaltet in einen Beutel gepackt werden. Ab dem 24. Dezember wird dann jeden Abend ein Zettel gezogen und ungeöffnet im Feuer verbrannt; mit dem Vertrauen, dass sich nun eine höhere Macht um die Erfüllung dieses Wunsches kümmert. Am Ende der Rauhnächte bleibt der 13. Wunsch übrig. Dies ist der Wunsch, für dessen Erfüllung man dem Brauch nach selbst aktiv werden soll.</p>
<h2 style="font-weight: 400;">Rauhnächte für eine Reise zu mir selbst nutzen</h2>
<p style="font-weight: 400;">Auch wenig spirituelle Typen oder Typen, die weder räuchern noch die Zukunft oraklen möchten, können die Zeit wunderbar für sich nutzen. Denn in der Essenz geht es in den Rauhnächten v.a. darum, zur Ruhe zu kommen und den Blick nach innen zu richten. Sich in einer Zeit jenseits des Alltags bewusst Zeit für sich zu nehmen ganz wie die Natur: Bäume werfen ihre Blätter ab, Tiere ziehen sich in den Winterschlaf zurück. Um aus der Ruhe des Dazwischen Kraft zu tanken. Ich kann über das Alte reflektieren und über meine Wünsche für die Zukunft nachdenken. Und mir es einfach bewusst gemütlich machen, lange Spaziergänge in der Natur Genießen und einfach bewusst Qualitätszeit verbringen. Egal ob ich meine Rauhnächte aktiv gestalten will oder mich einfach nur mal treiben lassen will.</p>
<p style="font-weight: 400;">Für die, die sich aus einer Vielfalt von Impulsen zur Gestaltung dieser besonderen Zeit anregen lassen möchten, dient die vertiefende Buchempfehlung. Nach einer allgemeinen Einleitung auf den ersten 50 Seiten widmet sich das Buch von Michaela Lamprecht im Praxisteil den vielfältigen Ideen, wie die einzelnen Rauhnächte bewusst begangen werden können. Probieren Sie es doch einfach einmal für sich selbst – vielleicht auch gemeinsam mit ihren Liebsten aus – und machen Sie sich zwischen den Jahren auf diese magische Reise zu sich selbst.</p>
<p style="font-weight: 400;">Wir wünschen allen eine wunderschöne, magische Rauhnacht-Zeit abseits des übrigen Jahres, wo im eigenen Inneren Neues geboren wird!</p>
<p style="font-weight: 400;"></p>
<p style="font-weight: 400;"></p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>[*] In manchen katholischen Regionen zählt die Weihnachtszeit vom 1. Advent bis zum 1. Februar, Maria Lichtmess. Dazwischen liegt der Advent als Zeit der Vorbereitung, der 21.12. , die Thomasnacht bzw. Wintersonnenwende, also die längste und dunkelste Nacht des Jahres, die Heilige Nacht auf den 25.12. die im vorchristlichen Rom dem Sonnengott gewidmet war, die Silvesternacht und der 6.1. als Dreikönigs- oder Frau-Holle-Tag.</h4></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><blockquote>
<p>Michaela Lamprecht (2023): Rauhnächte. Eine magische Reise zu dir selbst. NGI Verlag, Bad Gleichender, Österreich, 2. überarbeitete Auflage. </p>
</blockquote></div>
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				<a class="et_pb_button et_pb_button_7 et_pb_bg_layout_light" href="https://amzn.to/3ON28tS">Einen Blick ins Buch werfen oder direkt bestellen (Amazon)</a>
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<p>Der Beitrag <a href="https://krankenhausberater.de/impuls/news/lamprecht-michaela-2-aufl-2023/">Lamprecht, Michaela (2. Aufl. 2023)</a> erschien zuerst auf <a href="https://krankenhausberater.de">Krankenhausberater Ruhl Consulting</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>von Aderkas, Friederike (1. Aufl. 2021)</title>
		<link>https://krankenhausberater.de/impuls/news/von-aderkas-friederike-wutkraft-2021/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Elke]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Aug 2024 12:44:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buchtipps]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://krankenhausberater.de/?p=17826</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wutkraft. Energie gewinnen. Beziehungen beleben. Grenzen setzen. Beltz Verlag, Weinheim, Basel.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://krankenhausberater.de/impuls/news/von-aderkas-friederike-wutkraft-2021/">von Aderkas, Friederike (1. Aufl. 2021)</a> erschien zuerst auf <a href="https://krankenhausberater.de">Krankenhausberater Ruhl Consulting</a>.</p>
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				<div class="et_pb_text_inner"><blockquote>
<p><b>Friederike von Aderkas (2021): Wutkraft. Energie gewinnen. Beziehungen beleben. Grenzen setzen. Beltz Verlag, Weinheim, Basel.</b></p>
<p><b></b></p>
<p><b></b></p>
<p><b></b></p>
</blockquote>
<p>Das Buch enthält viele inspirierende Impulse, sich wertschätzend mit seiner bewussten und unbewusste Wut auseinanderzusetzen. Im Folgenden statt einer Zusammenfassung einfach einmal einige kommentierte Gedanken:<b></b></p>
<h2 style="font-weight: 400;"></h2>
<h2 style="font-weight: 400;"><a href="https://krankenhausberater.de/impuls/news/georg-und-cleolinda-der-kampf-mit-dem-drachen/" title="Georg und Cleolinda">Patriarchale Erziehung</a></h2>
<p>Gerade die Erziehung von Mädchen prägte in der Vergangenheit ein Tabu beim Thema Wut (wie bei Jungs beim Thema Weinen). Ein angemessener Wutausdruck wurde in unserer Prägung durch Nichternstnehmen kindlicher Bedürfnisse oft von klein an unterdrückt. So tragen viele Menschen eine unbewusste Angst in sich, mit aggressiven Gefühlen abgelehnt zu werden. Sie fühlen sich schuldig, wenn „es“ doch mal aus ihnen herausbricht. Kommen verdrängte Gefühle dann ans Licht, sind sie häufig der Situation nicht angemessen, passen nicht ins Selbstbild und richten im schlechtesten Fall Schaden in Beziehungen an. Aus Angst vor dem zerstörerischen Potenzial unbewusst ausagierter Wut, beraube ich mich aber auch der lebensdienlichen Seite der Wutkraft.</p>
<p>Ich kann nicht selektiv ein Gefühl unterdrücken und andere weiter fühlen. So unterdrücke ich alle Gefühle und spüre mich nur noch gedämpft. Mein Leben wird kontrolliert und freudlos. Wo ich Gefühle aber unterdrücke und nicht mehr bewusst wahrnehmen kann, fließt mir Lebenskraft ab. Ich erschöpfe. Mich auf der Gefühlsebene zu sortieren und mir so meiner selbst bewusst werden, kann Zugang zu den eigene Bedürfnissen schaffen. Mich meinem Wutschmerz wieder zu nähern und die Schönheit des dahinterliegenden Bedürfnisses &#8211; etwa nach Verbundenheit und Gesehenwerden &#8211; zu entdecken, dafür plädiert die Autorin Friederike von Aderkas aus eigenem schmerzlichen autobiographischen Erfahren heraus eindringlich in ihrem Werk.</p>
<h2 style="font-weight: 400;">Was meine Wut mir sagen will&#8230;</h2>
<p>Wut ist eine mächtige und potenziell unheilbringende destruktive Kraft. Wut kocht hoch oder staut sich lange Zeit auf, um scheinbar plötzlich wie ein Vulkan auszubrechen. Kein anderes Gefühl bringt so aus der Fassung. Kein anderes trübt so sehr den Verstand, und treibt in ihrer erschreckenden Dynamik zur Unbeherrschtheit, Raserei und Gewalttätigkeit. Sie kann wütende Menschenmassen mobilisieren, deren fehlende Anerkennung in den Wunsch nach Rache umschlägt; auf ihr Konto gehen Amokläufe und Attentate.</p>
<p>Jedoch hat Wut auch eine starke, konstruktive Seite: Wut zeigt, hier stimmt etwas nicht für mich. Das geht über meine Grenzen, erfüllt nicht meine inneren Bedürfnisse. Wut schützt Selbstachtung und Würde, ist gleichsam unser angeborener Gerechtigkeitssinn. Und Wut aktiviert zugleich die Kraft, aus meiner Mitte heraus, stimmig zu entscheiden und zu handeln. Sie ist Lebensenergie, die Regungen erzeugt und den Tatendrang befeuert. Oder wie von Aderkas selbst es schön ausdrückt: „Wut ist die Sehnsucht danach, bei dir anzukommen und sie schenkt dir die Kraft dazu.“ (S. 155). Der Ausdruck meiner Wut erlaubt es mir, meine Stimme zu erheben, meine Meinung zu äußern, Grenzen zu setzen und für mich einzustehen, um meinen Weg zu gehen, meinen Raum zu schützen und meine Ziele zu manifestieren. Daher ist Wut durchaus vernünftig, wenn sie sich vom Verstand lenken lässt.</p>
<p>Es gilt also die Wut zu hören und zu entschlüsseln. Weder sich von ihr umsouverän beherrschen zu lassen, noch sie zu unterdrücken. So werde ich immer authentischer und erhöhe mein Bewusstsein.</p>
<h3 style="font-weight: 400;">Depression &#8211; der Preis vom Bravsein und unterdrückter Wut</h3>
<p>Unterdrückte Wut – gerade vermischt mit Traurigkeit, die loslässt und vom Handeln abhält – richtet sich auf Dauer gegen mich selbst. Impulskontrolle kostet Kraft und führt in die Depression. 20% der Beschäftigten in Deutschland kennen die „Volkskrankheit“ Depression aus eigenem Erleben als Zustand anhaltender Schwere und Resignation.[1] Marshall B. Rosenberg, Begründer der <a href="https://krankenhausberater.de/impuls/news/rosenberg-marshall-b-10-auflage-2012/">Gewaltfreien Kommunikation</a>, kommentierte dazu: „Depression ist die Belohnung fürs Bravsein“ (Gewaltfreie Kommunikation, S. 92). Oft leiden gerade Menschen darunter, die danach gestrebt haben, es stets perfekt und allen Recht zumachen. Die gut funktionierten – und dabei Erdung und Verbundenheit zur eigenen Mitte, den eigenen Bedürfnissen, verloren haben. Sie verbieten sich Aggression gegenüber anderen und agieren unbewusst umso gewalttätiger gegen sich selbst, verletzen ihren Selbstwert und nähren ihre Selbstzweifel.</p>
<p>Depressive Menschen können kaum zwischen schmerzlichen Emotionen Angst, Trauer, Wut, Frust, Schuld oder Scham unterscheiden und fassen, was sie fühlen. Sie scheinen in einem Cocktail an übereinander liegenden Emotionen zu schwimmen. Das hindert bei der Suche nach der Wurzel des Schmerzes. Um ins Fühlen zu kommen, darf ich wieder lernen, die Körperempfindungen wahrzunehmen, die der Fluss der Bewegungsenergie meiner Emotionen hervorruft. Ohne mir im Kopf eine Geschichte zu erzählen. Den Verstand soweit es geht ignorieren. Gefühle im Körper als Hitze, Weite, Spannung etc. zu fühlen, nicht im Kopf. Am Anfang zeigen sie sich oft nur sekundenweise. Es kann bei Depression helfen, sich Zeit zu nehmen, meine Traurigkeit und Wut separieren zu lernen &#8211; gerade auch weil sie jederzeit ineinander umschlagen können.[3]</p>
<h3>Unbewusste Ausdrucksformen unterdrückter Wut</h3>
<p>Wut regt sich &#8211; wie auch die Traurigkeit &#8211; meist, wenn Menschen oder Dinge sich nicht wie erhofft oder erwartet verhalten. Bei Regelüberschreitung anderer, Übergriffigkeit in Bezug auf unsere körperlichen Grenzen, Fehlen von Anerkennung und Wertschätzung, Begrenzung von Selbsterhaltung und -entfaltung. Auch wenn die Wut unterdrückt wird, sucht sie sich unbewusst Ausdruck:</p>
<ul style="line-height: 1.2;">
<li><strong> Explosiver cholerischer Ausbruch</strong> in einem Wutanfall, Anschreien, Herumbrüllen bis zu Gewalt und Zerstörungswut. Das unberechenbar Aufbrausende löst Verunsicherung und Zittern im Umfeld aus, schwere Verwundung oder gar Zerstörung &#8211; statt Verbindung und Klarheit zu schaffen.</li>
<li><strong> Aktionistisches Tun</strong> &#8211; statt die Wutkraft lösungsorientiert für sich einzusetzen</li>
<li><strong> Ausblenden des Geschehens</strong> und Ablenken (auch z.B. durch Essen, Arbeit, Sucht, Perfektionismus), um des lieben Frieden willens &#8211; statt echten Frieden zu suchen</li>
<li><strong> Sarkasmus, Zynismus</strong>, schwarzer Humor, Bloßstellen anderer &#8211; statt den eigenen Schmerz anzusehen</li>
<li><strong>Hintenrum ausgedrückte Aggression</strong> durch Klatsch und Tratsch, Lästern, Schuldzuweisung, Abwertung, Urteile über andere zur eigenen Selbstaufwertung &#8211; statt in die direkte Kommunikation zu gehen</li>
<li><strong><a href="https://krankenhausberater.de/impuls/news/pessimismus-so-funktioniert-der-schutz-vor-ansteckung/">Pessimismus</a> und Nörgeln</strong> &#8211; statt aus dem Gedankenkarusell auszusteigen und die Situation für sich zu verändern</li>
<li><span style="font-size: 16px;"><strong>Schweigen oder Ignoranz</strong> bis hin zu völligem Rückzug, Kontaktabbruch, Schmollen &#8211; statt zu konfrontieren</span></li>
<li><strong>Passiv-aggressives Verhalten und <a href="https://krankenhausberater.de/?p=5758">Gewalt</a></strong> gegen sich selbst &#8211; statt liebevoll für sich zu sorgen</li>
</ul>
<p>Alle acht Ausdrucksweisen sind der Situation nicht angemessen, sondern oft von der eigenen Wutgeschichte geprägt. Der meist unbewusst gewählte Wutausdruck ist oft die einzig verfügbare Bewältigungsstrategie. Da den Betroffenen einfach früh Gehorsamkeit und Folgsamkeit als Tugend beigebracht wurde und offener Widerspruch gegen die Erwartungen anderer keine Option gewesen ist. So war das Leben nach den Regeln anderer bestimmt. Darum gilt es, die eigene Prägung im Umgang mit der Wut aufzuarbeiten, um sich davon lösen und lebensdienlichere Verhaltensoptionen für die Zukunft schaffen zu können. Eine neue Welt öffnet sich, wenn bewusst wird, welche Gefühle aus meinem gegenwärtigen Denken und Fühlen kommen und welche aus alten Geschichten.[2] Ich kann mich fragen: Wie alt war ich – als dieser Wutausdruck angemessen war.</p>
<h2 style="font-weight: 400;">Bewusste Annahme der Wut</h2>
<h3>Schutz der eigenen Grenzen</h3>
<p>Meine Wut gehört oft gar nicht dort hin, gegen den sie sich richtet, sondern ist ein Relikt alter Erfahrungen. Durch das Besehen können sich alte, noch unverarbeitete und unterdrückte Gefühle der Vergangenheit vollenden, heilen und auflösen. Es entstehen neue Möglichkeiten, künftig authentisch im Hier und Jetzt zu fühlen. Wut wie alle anderen Gefühle sind Botschaften des gegenwärtigen authentischen Selbst, die sofort verschwinden können, wenn sie durchlebt werden. Es gilt die wie eine Welle aufsteigende Wut schon in einem frühen Stadium wahrzunehmen und zu merken, wo noch alte Wut feststeckt. So stelle ich mich meinem Schmerz und lasse zu, das Gefühl intensiv und fein zu fühlen. Das macht mich immer feinfühliger und lässt mich entsprechend sanfter reagieren.</p>
<p>Gefühle begleiten uns in allen Situationen – oft unterhalb unserer Wahrnehmungs- oder Taubheitsschwelle. Tatsächlich bestimmen wir selbst maßgeblich, was wir fühlen, durch den Gedanken, denen wir folgen, und der Art wie wir die Umwelt wahrnehmen und sie bewerten. Wut ist ein Schmerz, für all das, was für mich nicht stimmt, wann ich über meine Grenze gehe. Es sind Erfahrungen nicht gewürdigter eigener Grenzen und unerfüllter Bedürfnisse. Wut bewusst wahrzunehmen, macht es möglich, den Boden unter den Füßen zu behalten, bei sich zentriert zu bleiben und sich wieder kraftvoll aufzurichten. Dann beginne ich auch zu spüren, was mir fehlt, um wieder in mein Gleichgewicht zu kommen. Je mehr ich auf meine Grenzen achte, desto leichter fällt es mir, präsent und mit mir und anderen in Kontakt zu sein, statt in falscher Verbundenheit, falscher Harmonie, Scheinfrieden.</p>
<h3 style="font-weight: 400;">Wahrnehmungsschwelle reduzieren</h3>
<p>Je mehr wir Emotionen unterdrücken und nicht fühlen, desto höher rutscht die Taubheits- oder Wahrnehmungschwelle. Wir halten immer mehr aus, bis wir Schmerz überhaupt zulassen und fühlen. Die Aufmerksamkeit geht immer weniger ins Fühlen und mehr in die Bewertung, in Schuld- und Fehlersuche beim Gegenüber und in den Wunsch nach Bestrafung. Das Verdrängen ist Stress für unseren Organismus. Dies verkörpert sich in Körperhaltung, abnehmendem Körperbewusstsein, anhaltender Muskelspannung. <span> </span>(z.B. verhärteter Kiefer, verhärtete Bauchmuskeldecke). Und das beeinflusst die Feinheit unseres Empfindens. Mit einer verschobenen Wahrnehmungsschelle reagieren wir entsprechend spät und heftig auf Triggersituation, wenn die aufgestaute innere Not so groß ist, dass sie sich nicht mehr unterdrücken lässt.</p>
<p style="font-weight: 400;">Je mehr die Wahrnehmungsschwelle sinkt, desto leichter wird es, eigene Entscheidungen sanft und klar zu vertreten. Dann komme ich in den konstruktiven Ausdruck meiner Wutkraft. Ich lerne, mit unterschiedlichen Meinungen und Konflikten umzugehen, Spannungen auszuhalten und mit anderen in vitalem Kontakt zu sein. Ich lerne, mich nicht klein zu machen und nicht zu übergehen, wofür mein Herz schlägt. Zentrieren heißt, bei mir zu bleiben und die Aufmerksamkeit zur Körpermitte, zum Fühlen, zu bringen. So verbunden mit der Wut bringt sie mich ins Tun. Dann fühlt es sich gut an,  mich für mich einzusetzen. Dadurch werden Beziehungen geklärt und lebendiger. Das ganze Leben wird mit weniger Anpassung, Unterwerfung, Gefühllosigkeit leichter und bunter.</p>
<h3 style="font-weight: 400;">Mich auch im Konflikt in meine Mitte zentrieren</h3>
<p>Ein gesunder Wutausdruck, lässt geerdet sein, in Kontakt zum Körper und v.a. zum Becken, das die physische Körpermitte umschließt. Das kreiert Leben und Beziehungen voll Lebendigkeit, Präsenz und Freude. Der bewusste Wutumgang führt dazu, ganz bei mir, beim anderen und in der gemeinsamen Verbindung sein zu können. Ja sagen zu mir, zum anderen und zur vitalen Spannung, die zwischen uns entsteht und die Entwicklung unserer Beziehung fördert. Meine Meinung klar aussprechen können. Es nicht immer allen Recht machen. Dem anderen nicht immer das letzte Wort überlassen. Ich lerne, meine Konflikte konstruktiv zu klären. Ich lerne mich auch in Trigger-Situationen zu zentrieren und bei mir zu bleiben. Die Ursache meiner Wut liegt immer in mir selbst, meinen Bewertungen und der Unterstellung schlechter <a href="https://krankenhausberater.de/impuls/news/rashomon-wie-motive-unsere-wahrnehmung-praegen/?utm_source=newsletter&amp;utm_medium=email&amp;utm_campaign=Newsletter+III-2024+Narrative">Motive beim Gegenüber</a>.</p>
<p>Konfliktklärungen fördern Wachstum, indem wir unserem Fühlen, unseren Bewältigungsstrategien, unseren Bedürfnissen auf den Grund gehen. Je mehr ich mich selbst fühle, desto intensiver fühle ich auch den anderen und gestehe ihm seine Gefühle zu. Es wird echte Nähe möglich. So werde ich bindungs- und kooperationsfähig. Wenn Verbundenheit und Autonomie in eins zusammenfallen, öffnet das den Raum für Wandel und neue Perspektiven. Auch andere Menschen tun Dinge in der Regel zuerst für sich und nicht gegen mich. Wenn sich jemand über mich aufregt, hat das ebenso meist mehr mit ihm als mit mir zu tun. So reflektiert und zentriert brauche ich keine <a href="https://krankenhausberater.de/impuls/news/konflikte-im-team-verstehen-und-klaeren-das-dramadreieck/">Dramaspiele </a>mehr und kann willentlich aussteigen aus Täter/ Retter/ Opfer Dynamiken. Wut auf das Gegenüber hingegen lenkt mich von meinen wahrhaftigen Gefühlen und Bedürfnissen ab.</p>
<h3 style="font-weight: 400;">Die Schönheit hinter meiner Verletzlichkeit</h3>
<p>In jeder Situation trage ich Energie in Form von Gefühlen in mir. Lasse ich sie ungehindert durch mich fließen, informiert mich mein Körper schon in niedriger Intensität über mein Empfinden. Und so wird durch die zunehmende Wahrnehmungsfähigkeit bei einer niedrigen Wahrnehmungsschwelle, das Leben ruhiger, entspannter, intensiver, tiefer. Ich mache mich berührbarer. Fühlen entschleunigt und verbindet.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4 style="font-weight: 400;">[1] Vgl. https://www.deutsche-depressionshilfe.de/forschungszentrum/deutschland-barometer-depression zuletzt abgerufen 8.8.24).</h4>
<h4 style="font-weight: 400;">[2] Clinton Callahan nennt unaufgelöste Gefühle der Vergangenheit Emotionen. Vgl. Clinton Callahan (2009): Die Kraft des bewussten Fühlens, 2009, Genius Verlag, S. 115. Es gibt unterschiedliche Definitionen zur <a href="https://krankenhausberater.de/impuls/news/vom-sinn-unangenehmer-gefuehle-und-dienlichen-umgang-mit-ihnen/">Abgrenzung von Gefühle/ Empfindungen/ Emotionen</a>.</h4>
<h4>[3] Gerade Wut und Traurigkeit lassen mich sehr intensiv fühlen, was mich in der Interaktion mit der Welt verstimmt oder berührt. Beides können Ressourcen sein. Vielleicht spüre ich Wut, meine Grenzen zu übergehen, niederschwellig am Aufkommen innerer Unruhe und Jucken meiner Haut? Und Traurigkeit darüber, dass es ist, wie es ist und uns etwas Essentielles fehlt, an Tränen und Feuchtwerden meiner Augen, am Ruhig- und Schwerwerden meiner physischen Körpermitte, meines Kraftzentrums? So mobilisiert Wut zum Handeln und Traurigkeit zu Rückzug, Nachdenken und Besinnung. Es sind lebensdienliche Kräfte, die der Transformation dienen. Ihre Überlagerung mit alten Kinder-Anteilen unseres verletzten Selbst in unterschiedlichen Altersstufen gilt es als gesunde Erwachsene aufzulösen, um präsent im Hier und Jetzt zu sein.</h4>
<p>&nbsp;</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><blockquote>
Friederike von Aderkas: Wutkraft. Energie gewinnen. Beziehungen beleben. Grenzen setzen. Beltz Verlag, Weinheim, Basel, 2021.</blockquote></div>
			</div><div class="et_pb_button_module_wrapper et_pb_button_8_wrapper  et_pb_module ">
				<a class="et_pb_button et_pb_button_8 et_pb_bg_layout_light" href="https://amzn.to/3AueVxb">Einen Blick ins Buch werfen oder direkt bestellen (Amazon)</a>
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<p>Der Beitrag <a href="https://krankenhausberater.de/impuls/news/von-aderkas-friederike-wutkraft-2021/">von Aderkas, Friederike (1. Aufl. 2021)</a> erschien zuerst auf <a href="https://krankenhausberater.de">Krankenhausberater Ruhl Consulting</a>.</p>
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		<title>Korella, Patricia (1. Aufl. 2024)</title>
		<link>https://krankenhausberater.de/impuls/news/korella-patricia-1-aufl-2024/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Elke &#38; Stefan]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Jun 2024 20:40:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buchtipps]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Resilienztrainings erfolgreich leiten, Edition Trainingaktuell, Manager Seminare Verlags GmbH, Bonn.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://krankenhausberater.de/impuls/news/korella-patricia-1-aufl-2024/">Korella, Patricia (1. Aufl. 2024)</a> erschien zuerst auf <a href="https://krankenhausberater.de">Krankenhausberater Ruhl Consulting</a>.</p>
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				<div class="et_pb_text_inner"><blockquote>
<p><b><strong>Korella, Patricia (2024): Resilienztrainings erfolgreich leiten, Edition Trainingaktuell, Manager Seminare Verlags GmbH, Bonn.</strong></b></p>
</blockquote>
<p>Um sich und andere im Umgang mit Belastungen <strong><a href="https://ruhl-consulting.de/training-coaching/fuehrungskraefteprogramme/">gesund zu führen</a></strong>, ist<strong> <a href="https://krankenhausberater.de/wp-content/uploads/sites/2/2023/12/ez-elke-eberts-systemische-resilienz_231104.pdf">Resilienz</a></strong> wohl die Zukunftskompetenz No. 1. Es gilt, Stressfaktoren zu erkennen, einzudämmen und eine professionelle Gelassenheit gegenüber dem stressigen Umfeld zu entwickeln. Belastungen durch innere Kompetenz besser zu begegnen und Krisen leichter zu bewältigen, fördert Gesundheit. Das wiederum ist die Basis für unsere Leistungsfähigkeit im Alltag. Pactricia Korella liefert ein Trainingskonzept zur Stärkung der eigenen Resilienz. Es ist damit längst nicht nur für Menschen interessant, die andere trainieren, sondern aus unserem Empfinden v.a. auch eine schöne Grundlage für das Coaching und Selbstcoaching. Die Autorin zeigt Wege auf, mit den immer schneller drehenden Veränderungen umzugehen &#8211; ohne aus der eigenen Balance zu fallen.</p>
<h2>Kurzübersicht zum Buch</h2>
<p>Teil I (S. 11-70) behandelt erst einmal den theoretischen Hintergrund der Resilienz von der Begrifflichkeit, zu Erkenntnisstufen der Forschung über zentrale Modelle bis zur Begriffsklärung rund um die Resilienzfaktoren. Er behandelt Fragen wie</p>
<ul style="line-height: 1.0;">
<li>
<h3 style="line-height: 1.0;">Was meine ich mit Resilienz?</h3>
</li>
<li>
<h3 style="line-height: 1.0;">Was macht Stress mit mir und meinem Körper?</h3>
</li>
<li>
<h3 style="line-height: 1.0;">Welche Fähigkeiten und Ressourcen helfen mir, Herausforderungen gewachsen zu sein?</h3>
</li>
<li>
<h3 style="line-height: 1.0;">Wie bleibe ich handlungsfähig und sorge für Ausgleich?</h3>
</li>
<li>
<h3 style="line-height: 1.0;">Wie kann ich mein Denken und Tun anpassen, um an Herausforderungen zu wachsen?</h3>
</li>
</ul>
<p>Teil II (S. 71-222) ist das Herzstück. Er führt entlang des Praxisleitfadens &#8211; der originär für eine zweitägige Präsenzveranstaltung konzipiert ist &#8211; auf der Grundlage der sieben Resilienzfaktoren aus der Kauai Langszeitstudie von Emmy Werner und Ruth Smith durch den Reflexionsprozess (Optimismus, Akzeptanz, Verbundenheit, Selbstregulation, Selbstverantwortung, Zukunfs- und Lösungsorientierung). Durch Impulse, Perspektivwechsel und Ressourcen wie Entspannungsübungen werden Entlastungs- und Bewältigungsstrategien im Erleben von Stresssituationen entwickelt. In der Verknüpfung von Stressentstehung, Stressreaktion, <strong><a href="https://krankenhausberater.de/impuls/news/salutogenese-verstehen-bewaeltigen-sinn-finden/">Salutogenese</a></strong> und Resilienz soll am Ende ein differenziertes Resilienzprofil bewusst sein. Die eigenen Stressoren können benannt und abgebaut werden, Übungen zur Selbstregulation und Entscheidung helfen, angemessen zu reagieren, wenn es schwierig wird, sowie dabei, Emotionen, Verstand und Haltung gut auszubalancieren.</p>
<p>In Teil III (S. 223-311) sind nochmals entlang der sieben Resilienzfaktoren spannende Tools zur jeweiligen Reflexion zusammengestellt, um sich noch weiter mit den Ressourcen auseinander zu setzen. Die Methodenübersicht mit Übungen und die entsprechenden Arbeitshilfen in den Downloadressourcen sind eine wertvolle Handreichung zum vertieften Eintauchen. Es gilt, sich für sie bewusst Zeit zu nehmen. Entspannen-Können unabhängig von den äußeren Umständen und Bewusstsein helfen dabei, sich von stresserzeugenden Denk- und Handlungsmustern zu befreien und zu sich selbst zu finden. Menschen haben schließlich sogar die Fähigkeit aus Krisen langfristig gestärkt hervorzugehen. Sie durchlaufen dabei einen transformatorischen Prozess, in dem sich bislang ungelebte Potenziale entfalten und sich grundlegend verändern. Das Thema ist spannend wie das Leben selbst!</p>
<p>Die Inhalte sind mit Liebe fürs Detail ausgearbeitet. Und was uns an dem Buch besonders gut gefällt: Die einzelnen Übungsangebote in Teil II und III sind durchgehend mit superschönen Reflexionsfragen hinterlegt, die mit Leichtigkeit in die Tiefe führen.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><blockquote>
<h3>Korella, Patricia: Resilienztrainings erfolgreich leiten, Edition Training aktuell, Manager Seminare Verlags GmbH, Bonn 2024.</h3>
</blockquote></div>
			</div><div class="et_pb_button_module_wrapper et_pb_button_9_wrapper  et_pb_module ">
				<a class="et_pb_button et_pb_button_9 et_pb_bg_layout_light" href="https://www.managerseminare.de/Trainingsmedien/Buecher/Resilienztrainings-erfolgreich-leiten-Neuerscheinung,7667">Einen Blick ins Buch werfen oder direkt bestellen (ManagerSeminare)</a>
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<p>Der Beitrag <a href="https://krankenhausberater.de/impuls/news/korella-patricia-1-aufl-2024/">Korella, Patricia (1. Aufl. 2024)</a> erschien zuerst auf <a href="https://krankenhausberater.de">Krankenhausberater Ruhl Consulting</a>.</p>
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		<title>Schmeh, Klaus (1. Aufl. 2007)</title>
		<link>https://krankenhausberater.de/impuls/news/klaus-schmeh-1-aufl-2007/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Elke]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Feb 2024 22:54:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buchtipps]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Um den griechischen Schöpfungsmythos des Götterhimmels geht es bei Klaus Schmeh nicht. Vielmehr stellt er 72 weitere Mythen und ihre Bedeutung vor.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://krankenhausberater.de/impuls/news/klaus-schmeh-1-aufl-2007/">Schmeh, Klaus (1. Aufl. 2007)</a> erschien zuerst auf <a href="https://krankenhausberater.de">Krankenhausberater Ruhl Consulting</a>.</p>
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				<div class="et_pb_text_inner"><blockquote>
<p><b><strong>Schmeh, Klaus: Das trojanische Pferd, Klassische Mythen erklärt, Rudolf Haufe Verlag, Freiburg 2007.</strong></b></p>
</blockquote>
<h3>Griechischer Götterhimmel</h3>
<p>Die für das abendländische Denken richtungsweisende griechische Philosophie entthronte ab ca. 600 v. Chr. den großen griechischen Götterhimmel und sagte der Schicksals- und Abergläubigkeit der antiken Welt ab. Doch die griechische Mythologie hat ihre Faszination bis heute nicht verloren.</p>
<h4>Gaia &#8211; Uranos</h4>
<p>Die Entstehung der Welt kann in der griechischen Mythologie mit der Entstehung der Götter gleichgesetzt werden. Bekannteste Quelle hierfür ist die Theogonie von Hesoid. Laut dieser entstanden am Anfang aus dem Chaos zuerst <strong>Gaia </strong>(Mutter Erde), Tartarus (Unterwelt), Eros (Liebe), Erebos (Finsternis) und Nyx (Nacht). Gaia erschafft aus sich selbst Pontos (Meer), Ourea (Berge) und Uranos (Himmel). Und sie gebar Nachkommen mit <strong>Uranos</strong>: die 12 Titanen (Riesen in Menschengestalt), einäugige Zyklopen, hundertarmige Hekatoncheiren. Sie alle sind unsterbliche Götter anders als die Giganten (Mischwesen aus Menschen und Schlangen) und Erinnyen. Uranos gilt als erster und gefürchtetster Herrscher über die Welt, bis er von seinem Sohn Kronos (Väterchen Zeit bzw. Sensemann) entmannt wird. Von dort an herrschen die Titanen mit dm Titanen Kronos an der Spitze über die Welt.</p>
<h4>Kronos &#8211; Rhea</h4>
<p>Uranos verfluchte die Familie, indem alle Söhne der Familie ihre Väter stürzen sollten. <strong>Kronos</strong> verschlingt daraufhin jedes Kind, sobald es von seiner Gemahlin und Schwester <strong>Rhea </strong><span>geboren worden ist.[1] Als Rhea aber Zeus erwartet, bittet sie Gaia, ihn zu verstecken. Als Zeus herangewachsen ist, lässt er Kronos ein Brechmittel geben, sodass er die verschlungenen Kinder erbricht. Zeus stürzt dann mit den befreiten Geschwistern die Titanen.</span></p>
<h4>Zeus &#8211; Hera<span></span></h4>
<p>Mit Zeus beginnt nun die Herrschaft der olympischen Götter.[2] Die 12 olympischen Götter, die Olympier, gelten in der griechischen Mythologie als Hauptgötter: <strong>Zeus</strong>, <strong>Hera</strong> (seine Gattin und Schwester), 3 weitere seiner Geschwister und 7 seiner Kinder zogen auf den Olymp (griech.= Himmel, Hohe, Felsen), den höchsten Berg Griechenlands, und teilten die Herrschaft auf. Aus Wut über die Verbannung der Titanen zeugte Gaia die sterblichen Giganten, die den Olymp stürmen sollten. Die Giganten starben in ihrem Größenwahn alle gewaltsam oder wurden eingesperrt. Gaia als Urgöttin und große Muttergöttin der griechischen Götterwelt stützt stets jene, die sich gegen die herrschenden Götter der Welt auflehnen. So stellt sie das Sein immer neu in Frage.</p>
<h2>Praktisches Mythenwissen von Schmeh übersichtlich aufbereitet</h2>
<p>Um den griechischen Schöpfungsmythos geht es bei Klaus Schmeh nicht. Vielmehr stellt er auf je einer Doppelseite 72 weitere Mythen und ihre Bedeutung vor. Hier eine Begriffsauswahl zum Testen Ihres Wissens:</p>
<h4>Mythologisch</h4>
<ul style="line-height: 1.2;">
<li><strong>Herkulesaufgaben</strong> &#8211; Herkules, Sohn von Zeus und Hera, hatte 12 Aufgaben zu lösen, um sein Massaker zu sühnen. Die Aufgaben &#8211; wie Hydrakampf, Ausmisten des Augirasstalls &#8211; löste er teils mit List. </li>
<li><strong>Phönix aus der Asche</strong> &#8211; Die Legende haben die Griechen von den Ägyptern.</li>
<li><strong>Panik</strong> &#8211; Der Hirtengott Pan (halb Mensch, halb Ziegenbock) verbreitet panische Angst. Von Pan hat der Teufel seine Hörner.</li>
<li><strong>Büchse der Pandorra</strong> &#8211; Ist sie geöffnet, kann sie nicht mehr geschlossen werden. Das Unheil nimmt seinen Lauf</li>
<li><strong>Argusaugen</strong> &#8211; Da der Riese Argus Dutzende Augenpaare hat, ist man bei ihm unter ständiger Beobachtung. </li>
<li><strong>Archillesferse – Achilles </strong>Mutter tauchte ihn in Unverletzlichkeit bis auf die Ferse, an der sie ihn. Als Paris Pfeil die Ferse traf, verblutete Archilles und starb.</li>
<li><strong>Pygmalion</strong> &#8211; Der Bildhauer ist in seine eigene Statue vernarrt.</li>
<li><strong>Hybris</strong> &#8211; Die Nymphe (Göttin) Hybris ist voll Hochmut und Überheblichkeit.</li>
<li><strong><a href="https://krankenhausberater.de/impuls/news/unsere-gewohnheiten-der-sisyphus-falle-entgehen/">Sisyphus</a> und Tantalus</strong> &#8211; Helden der griechischen Sage setzen sich gerne über Willen der Götter hinweg und zahlen dafür ihren Preis &#8211; wie Sisyphus-Arbeit und Tantalus Qualen zeigen.</li>
<li><strong>Ariadnefaden</strong> &#8211; Ariadnes Faden hilft, aus dem Labyrinth wieder hinauszufinden.</li>
<li><strong>Damokles Schwert</strong> &#8211; Es weist bereits auf die Schattenseite von Ruhm und Reichtum.</li>
<li><strong>Zankapfel</strong> &#8211; Die nicht zur Hochzeit von Archilles Eltern eingeladene Zwietrachtsgöttin Eris löst den trojanischen Krieg aus. Denn Paris entscheidet sich als Richter für Aphrodite als die hübscheste und bekommt dafür die Liebe der bereits verheirateten Helena.</li>
<li><strong>Trojanisches Pferd &#8211; </strong>Nach 9 Jahren Belagerung Trojas überbringt Odysseus, Hauptfigur von Homers Ilias und Odyssee, den Trojanern ein Holzpferd als vermeintliche Siegestrophäe und schleust so Elitekrieger in die Stadt. Kassandra (personifizierter Pessimismus) sagte dies vorher, aber die Trojaner glaubten ihr nicht.</li>
<li><strong>Mentor</strong> &#8211; Während der Abwesenheit Odysseus im Trojanischen Krieg und auf der anschließende Irrfahrt (Odyssee) durch das Mittelmeer war Mentor seinem Sohn ein väterlicher Freund.</li>
</ul>
<h4>Geschichtlich</h4>
<ul style="line-height: 1.2;">
<li><strong>Drakonische Aufgabe</strong> &#8211; 621 v.Chr. bekam Drakon den Auftrag, alle griechischen Gesetze zu verschriftlichen und legte so die Basis für mehr Rechtssicherheit und Gerechtigkeit der Urteile.</li>
<li><strong>Gordischer Knoten</strong> &#8211; Alexander der Große (356-323 v. Chr.) löste der Legende nach mit seinem Schwert den gordischen Knoten und wurde Herrscher eines der drei antiken Weltreiche (Kleinasien, Perserreich, Imperium Romanum).</li>
<li><strong>Phyrrus-Sieg</strong> &#8211; Ein mit massiven Verlusten teuer erkaufter (vorläufiger) Sieg. <strong>Triumvirat </strong>&#8211; Das 1. Triumvirat war ein Zweck-Bündnis der Römer Julius Cäsar, Pompejus, Crösus. Ähnlich das 2. Triumvirat von Octavian (nannte sich später als erster römischer Kaiser Augustus), Antonius und Lepidus &#8211; nach 10 Jahren gemeinsamer Terrorherrschaft bekämpften sie sich gegenseitig.</li>
<li><strong>Gang über den Rubikon</strong> &#8211; Julius Cäsar traf die unrevidierbare Entscheidung und überschritt mit seinem Heer 49 v.Chr. den <a href="https://krankenhausberater.de/impuls/news/gemeinsame-veraenderung-smart-oder-motto-haltungsziele/">Grenzfluss Rubikon</a>. Damit löste er den römischen Bürgerkrieg gegen Pompejus aus. Er bekam dadurch bis zu seinem Tod für 5 Jahre kaiserähnlichem Stand.</li>
<li><strong>Scherbengericht</strong> &#8211; Im 5. Jhd. v. Chr. verhinderte das Scherbengericht, dass einzelne Herrscher zu mächtig wurden.</li>
<li><strong>In dubio pro reo</strong> &#8211; Vom 8.-1. Jhd. v. Chr. war Griechenland Hochkultur. Von Römern geschlagen, die bis ins 5. Jhd. n. Chr. wichtigste Militärmacht der Antike waren, verschmolzen Griechisches und Römisches. Das römische Rechtswesen war fortschrittlich (&#8222;keine Strafe ohne Gesetz&#8220;, &#8222;beide Seiten sind zu hören&#8220;, &#8222;was nicht in den Akten dokumentiert ist, ist nicht&#8220;, &#8222;im Zweifel für den Angeklagten&#8220;).</li>
<li><strong>Orakel</strong> &#8211; Mit dem Ende des römischen Reiches verschwinden die Orakel (wer eine innere Stimme hört, braucht kein Orakel). Die Sibyllen (Wahrsagerinnen) überlebten noch etwas länger.</li>
<li><strong>Antike olympische Spiele</strong> &#8211; Mit dem Christentum wurden im 4. Jhd. die olympischen Spiele wegen ihres kultischen Hintergrunds nach mehr als 1.000 Jahren eingestellt.</li>
<li><strong>Spartanisch</strong> &#8211; Spartas militärische Überlegenheit geht auf die eisernen Erziehungsmethoden der Spartaner zurück.</li>
<li><strong>Heureka</strong> – In Extase über seinen Geistesblitz schreit Archimedes „Ich habs“.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<h4 style="line-height: 1.2;">[1] Vgl. &#8222;<a href="https://krankenhausberater.de/impuls/news/chronos-und-kairos-vom-timing-in-der-veraenderung/">Chronos und Kairos: Von Fokus und Timing</a>&#8222;. Anders als Kronos  spielt der von ihm verschluckte Sohn Kairos (rechter Augenblick) in der griechischen Mythologie allenfalls eine Nebenrolle. Erst durch die bronzene Plastik des Lysipp am Hofe Alexander des Großen rückte Kairos in den olympischen Götterhimmel nach. In der Ikonologie rückt Kairos zunehmend in die Nähe von Hermes, dem schnellen Götterboten, und Tuche, der Fügung des Zufalls.</h4>
<h4 style="line-height: 1.2;">[2] Griechische Götter bilden menschliche und naturphänomenologische Eigenschaften ab. Sie wurden in der Antike als historische Figuren betrachtet, die einst mit den Menschen interagiert haben. Deshalb sind die Geschichten und Sagen um sie oft an reale Orte wie Griechenland geknüpft. </h4></div>
			</div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><blockquote>
<h3>Schmeh, Klaus (2007): Das trojanische Pferd, Klassische Mythen erklärt, Rudolf Haufe Verlag, Freiburg.</h3>
</blockquote></div>
			</div><div class="et_pb_button_module_wrapper et_pb_button_10_wrapper  et_pb_module ">
				<a class="et_pb_button et_pb_button_10 et_pb_bg_layout_light" href="https://amzn.to/3wrYf7M">Einen Blick ins Buch werfen oder direkt bestellen (Amazon)</a>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://krankenhausberater.de/impuls/news/klaus-schmeh-1-aufl-2007/">Schmeh, Klaus (1. Aufl. 2007)</a> erschien zuerst auf <a href="https://krankenhausberater.de">Krankenhausberater Ruhl Consulting</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Fritzsche, Thomas (1. Aufl., 2016)</title>
		<link>https://krankenhausberater.de/impuls/news/fritzsche-thomas-2016-wer-hat-den-ball/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Elke &#38; Stefan]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Dec 2023 21:42:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buchtipps]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://krankenhausberater.de/?p=16690</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wer hat den Ball? Mitarbeiter einfach führen, Verlag Herder, Freiburg, Basel, Wien.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://krankenhausberater.de/impuls/news/fritzsche-thomas-2016-wer-hat-den-ball/">Fritzsche, Thomas (1. Aufl., 2016)</a> erschien zuerst auf <a href="https://krankenhausberater.de">Krankenhausberater Ruhl Consulting</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><div class="et_pb_section et_pb_section_11 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><blockquote>
<p><b><strong>Thomas Fritzsche: Wer hat den Ball? Mitarbeiter einfach führen, Verlag Herder, Freiburg, Basel, Wien.</strong></b></p>
</blockquote>
<h2>Wer hat den Ball?</h2>
<p>In der kurzweiligen Rahmen-Geschichte erzählt der Thomas Fritzsche, wie es der Führungskraft Martin Dampf mithilfe seines Coaches gelingt, seine Mitarbeitenden zum selbstständigen Mitdenken zu bewegen und ihr Verantwortungsgefühl und ihre Motivation zu stärken. Die Hebel im Prozess werden in der Geschichte in 6 Lektionen vermittelt. Damit handelt es sich um einen praktischen Leitfaden für Führung zum Empowerment, um das Potenzial der Mitarbeitenden zu fördern. Basis dabei ist immer wieder die Selbstreflexion: Habe ich das Zutrauen in meinen Mitarbeitenden und seines? Delegiere ich dann so klar und konsequent, dass ich dem Mitarbeitenden den Ball wirklich in sein Feld spiele und ihn dort belassen?</p>
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<h3>1. Diagnose vor der Therapie: Können oder Wollen?</h3>
<p>Wichtige Unterschiedsbildung Im Sinne von Kenneth H. Blanchard ist das Können versus das Wollen. Mitarbeitende sollen gleichermaßen kompetent und engagiert sein, sonst sind sie zu fördern. Dabei ist die erste Kernfrage: Liegt es am Können oder am Wollen, wenn Mitarbeitenden die übertragene Aufgaben nicht umsetzen?</p>
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<li>Liegt es am Können? Dann ist der Mitarbeitenden zu trainieren, wie es zu tun ist.</li>
<li>Liegt es am Wollen? Dann fehlt dem Mitarbeitenden die Motivation, ein starken Wozu.</li>
</ul>
<h3>2. Über die Brücke begleiten: Problem – Nutzen – Lösung</h3>
<p>Im Dialog dem Mitarbeitenden eine Brücke vom Problem über den Nutzen zur seiner selbst gefundenen künftigen Lösung bauen, über die dieser selbst geht.</p>
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<li>Nur wer ein Problem wahrnimmt, hat Drive es zu lösen, weiß, was er suchen will und lässt sich darauf ein.</li>
<li>Jemand der sich selbst von seinem persönlichen Nutzen der Veränderung überzeugt, motiviert sich dazu.</li>
<li>Der ist dann auch offen, selbst Lösungen für die Zukunft zu finden Und dabei in Handeln zu kommen</li>
</ul>
<h3>3. Ball ins Spielfeld des anderen zuspielen und dort lassen.</h3>
<p>Als Coach meines Mitarbeitenden muss ich ein Stück weit damit leben, dass man mit seinen Fragen als Geburtshelfer für Erkenntnis des anderen später nicht mehr wahrgenommen wird. Doch die Menschen spüren die Erfolgszuversicht, die aus der Verbindung kommt.</p>
<ul style="line-height: 1.2;">
<li>Dem anderen Zeit lassen und ihm mit Geduld über die Brücke der eigenen Erkenntnis helfen &#8211; ohne ihm die Denkarbeit abzunehmen.</li>
<li>Zuhören, schweigen und präsent den Raum halten. Ball immer wieder zurückspielen.</li>
</ul>
<h3>4. Vom Warum zum Wozu.</h3>
<p>Rein in die Lernzone des Mitdenkens &amp; Lernens im aktivierten entspannten freudvollen Zustand mit einem Gefühl von Sicherheit und Zuversicht durch die sichere Bindung zur Führungskraft.</p>
<ul style="line-height: 1.2;">
<li>Weg von Regel oder Strafe hin zum Nutzen und Sinn verändert Haltungen und Verhalten.</li>
</ul>
<h3>5. Blick nach vorn.</h3>
<p>Energiefluss zum Gesprächsende weiter aufrecht erhalten und mit in den Alltag nehmen. Das gelingt, indem der Blick auf die eigene Lösung für die Zukunft geht.</p>
<p>Entscheidung &amp; Verantwortung wird an den Mitarbeitenden delegiert.<br />Vom Mitarbeitenden Problem-Nutzen-Lösung jeweils am ende zusammenfassen lassen.</p>
<h3>6. Positive Bestärkung: Erfolg und Lernen <a href="https://krankenhausberater.de/wp-content/uploads/sites/2/2023/12/ez-elke-eberts-systemische-resilienz_231104.pdf?utm_source=newsletter&amp;utm_medium=email&amp;utm_campaign=Newsletter+IV-2023https://krankenhausberater.de/wp-content/uploads/sites/2/2023/12/ez-elke-eberts-systemische-resilienz_231104.pdf">feiern und Fehlschläge bedauern</a>.</h3>
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<p>Wir empfehlen v.a. das kurzweiliges Hörbuch &#8222;Wer hat den Ball&#8220; als Inspiration für Zwischendurch!</p></div>
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<h3>Fritzsche, Thomas (2016): Wer hat den Ball? Mitarbeiter einfach führen, Verlag Herder, Freiburg, Basel, Wien.</h3>
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<p>Der Beitrag <a href="https://krankenhausberater.de/impuls/news/fritzsche-thomas-2016-wer-hat-den-ball/">Fritzsche, Thomas (1. Aufl., 2016)</a> erschien zuerst auf <a href="https://krankenhausberater.de">Krankenhausberater Ruhl Consulting</a>.</p>
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